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10.02.2026 - 10.02.2026 | Bielefeld

Webtalk "Reden nach dem Anschlag - Erfahrungsbericht Bielefeld"

Teil der Webtalkreihe "Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt" des Projekt RADIS, einem Begleit- und Transfervorhaben zur Islamismus-Forschungsförderlinie des BMFTR

Der Messerangriff auf Besucher:innen einer Bar in der Bielefelder Innenstadt am 18. Mai 2025 stand in einer Reihe von mehreren Anschlägen, bei denen eine islamistische Motivation anzunehmen ist. Umso stärker war die Sorge vor einer rechtsextremen Instrumentalisierung, die beispielsweise bei einer Demonstration wenige Tage nach dem Anschlag in Bielefeld mit Forderungen nach einer „Remigration“ zum Ausdruck wurde. In diesem Webtalk stellen Mareike Wilke und Andreas Zick vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld die Erfahrungen vor, die sie mit einem offenen Dialogabend unter dem Motto „Reden nach dem Anschlag“ gesammelt haben. Die öffentliche Veranstaltung zielt darauf, persönlichen Eindrücke und Ängsten auszutauschen und über Fragen zu Islam und Islamismus aufzuklären, aber insbesondere auch Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung und Solidarität aufzuzeigen.

Zur Reihe:

Wie gehen zivilgesellschaftliche und städtische Akteur:innen mit den Folgen islamistischer und rassistischer Gewalt um? Welche lokalen Strategien entstehen im Umgang mit kollektiven Traumatisierungen, Verunsicherung und gesellschaftlicher Polarisierung? Wie werden Betroffene unterstützt und Gedenken organisiert? Welche Strukturen haben sich nach solchen Ereignissen bewährt und können als präventive Ansätze für andere Städte dienen?

Die Webtalkreihe „Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt“ widmet sich diesen Fragen aus der Perspektive lokaler Akteur:innen und trägt Erfahrungen zusammen, die sich in Präventionsansätzen, aber auch in akuten Krisensituationen aufgreifen lassen. Denn an Orten, die zum Ziel von islamistischen oder rassistischen Anschlägen wurden, sind neue Formen der Solidarität, der Erinnerung und der Zusammenarbeit und Koordination vonnöten. Dabei sind vielfältige Ansätze denkbar: von kommunalen Erinnerungsprojekten über Bildungsangebote bis hin zur konkreten Unterstützung für Betroffene sowie Ansätze, die Wechselwirkungen zwischen polarisierten Gruppen, Instrumentalisierungen und Phänomene von Co-Radikalisierungen berücksichtigen.

Hinweise zur Teilnahme:
Anmeldung über https://utfragen.uni-bielefeld.de/index.php/812262/newtest/Y?auswahlveranstaltun...

Termin:

10.02.2026 16:00 - 17:30

Veranstaltungsort:

Online (Zoom)
Bielefeld
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Zielgruppe:

jedermann

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Politik, Psychologie, Religion

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion, Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Eintrag:

28.01.2026

Absender:

Sina Tultschinetski

Abteilung:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event80873


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