In den sozialistischen Ländern Mittel- und Osteuropas stellten sich viele Menschen staatlicher Willkür und Gewalt entgegen. Als Dissident:innen kämpften sie für Meinungsfreiheit und Menschenrechte und setzten sich gegen Zensur und politische Unterdrückung Andersdenkender ein. Einige von ihnen sind bis heute bekannt, andere sind in Vergessenheit geraten. Viele Geschichten wurden nie erzählt.
Doch was genau ist eigentlich Dissidenz? Zählt jede Form von Kritik dazu? Oder nur der laute Protest, eine öffentliche Mahnwache, die Verbreitung verbotener Literatur? Was ist mit den stillen Formen des Widerstands, dem Rückzug ins Private, den konspirativen Gesprächen am Küchentisch?
Die Wanderausstellung gibt Einblicke in die Protestbewegungen und Widerstandsformen der 1960er bis 1980er und fragt, welche dieser Erfahrungen und Haltungen uns heute noch herausfordern und inspirieren und wie sie sich mit unserer eigenen Geschichte verbinden.
Eine Kooperation des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin und des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig, gefördert vom Leibniz-Lab Umbrüche und Transformationen der Leibniz-Gemeinschaft.
Hinweise zur Teilnahme:
Termin:
23.04.2026 - 23.05.2026
Veranstaltungsort:
Stadtbibliothek Hennigsdorf, Am Bahndamm 19
16761 Hennigsdorf
Brandenburg
Deutschland
Zielgruppe:
jedermann
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
regional
Sachgebiete:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Politik
Arten:
Ausstellung / kulturelle Veranstaltung / Fest
Eintrag:
30.04.2026
Absender:
Georgia Lummert
Abteilung:
Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL)
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event81503
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