Die Produktion von Ingenieurwerkstoffen ist seit der Mitte des 20. Jahrhunderts stark gestiegen. Damit verbunden sind ein hoher Rohstoff- und Energiebedarf, CO₂-Emissionen sowie ökologische Belastungen durch Rohstoffgewinnung und Deponierung. Der Lunch-Talk ordnet vor diesem Hintergrund das Konzept einer suffizienten Kreislaufwirtschaft ein und diskutiert, unter welchen Bedingungen Werkstoffkreisläufe stärker geschlossen werden können.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine gezielte Begrenzung der Vielfalt häufig eingesetzter Fe-Basislegierungen, Aluminiumlegierungen und Polymere die sortenreine Rückgewinnung und Wiederverwendung erleichtern kann. Für Polymere wird zudem untersucht, welche Rolle regulatorische Vorgaben bei einer Reduktion der Materialvielfalt spielen könnten und wie sich technische, wirtschaftliche und regulatorische Anforderungen miteinander verbinden lassen.
Den Impulsvortrag hält Univ.-Prof. em. DI Dr. Hans Peter Degischer. Die anschließende Diskussion wird von Prof. Dr. Gesa Beck, SRH Berlin University of Applied Sciences, und Dr. Alexander Roald Michael Gramlich, RWTH Aachen University, geleitet.
Hinweise zur Teilnahme:
Termin:
14.08.2026 12:00 - 13:00
Veranstaltungsort:
Online
Online
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Zielgruppe:
Studierende, Wissenschaftler
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
überregional
Sachgebiete:
Energie, Maschinenbau, Physik / Astronomie, Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
Arten:
Seminar / Workshop / Diskussion
Eintrag:
21.07.2026
Absender:
Stefan Klein
Abteilung:
Kommunikation & Medien
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event81891
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