Institut für Europäische Geschichte soll Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft werden: Stärkung des Wissenschaftsstandorts der Landeshauptstadt Mainz.
Das Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz soll Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft werden. „Wir freuen uns sehr, dass die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz einstimmig beschlossen hat, das IEG mit Wirkung zum 1. Januar 2012 in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder aufzunehmen“, gratuliert der Sprecher der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ und Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des IEG, „diese Entscheidung bestätigt die Positionierung des Instituts für Europäische Geschichte als international renommierte Forschungseinrichtung.“ Neben den beiden Mainzer Max-Planck-Instituten, dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum und dem kürzlich gegründeten Helmholtz-Institut Mainz fließen nun weitere erhebliche Bundesmittel in die Förderung eines Mainzer Forschungsinstituts. „Innerhalb von nur zwei Jahren ist es somit gelungen, die Anzahl der gemeinsam von Bund und Land finanzierten Forschungsinstitute von drei auf fünf zu vergrößern“, so Krausch. „Dies ist eine sichtbare Stärkung des Forschungsstandortes Mainz und der Mainzer Wissenschaftsallianz.“ Das Institut unterhält wissenschaftliche Kooperationen nicht nur mit der Mainzer Universität, sondern auch mit zahlreichen deutschen und internationalen Forschungseinrichtungen und ist in ein internationales Netzwerk der Historischen Europaforschung eingebunden.
Das IEG erforscht die historischen Grundlagen des modernen Europa in der Neuzeit und verbindet dabei in national und international einzigartiger Weise europäische Universal- und Religionsgeschichte. Es widmet sich dabei insbesondere den religiösen und geistigen Traditionen, ihren Wandlungen und Krisen, deren Wirkungen und den Möglichkeiten ihrer Überwindung. Mit dieser Forschung will das IEG den Prozess des Zusammenwachsens Europas begleiten und unterstützen. Das IEG wird zugleich mit dem Beginn der gemeinsamen Förderung die Aufnahme in die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. beantragen. Der Leibniz-Gemeinschaft gehören 87 außerhochschulische Einrichtungen der Forschung und der wissenschaftlichen Infrastruktur an, die aufgrund ihrer überregionalen Bedeutung und des gesamtstaatlichen wissenschaftspolitischen Interesses vom Bund und von den Ländern gemeinsam gefördert werden.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch
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