Der Klimawandel wird auch Nordrhein-Westfalen betreffen und sich auf Natur, Gesellschaft und Wirtschaft unseres Bundeslandes auswirken. Bereits jetzt sehen wir unser Verständnis von Fortschritt und Wachstum in Frage gestellt. Wie werden wir die Veränderungen und Umbrüche bewältigen, die auf uns zu kommen? Diese Frage richtet sich nicht zuletzt an die Wissenschaft, sie beteiligt sich an der Erforschung des Klimawandels und an der Entwicklung von Konzepten, ihm zu begegnen. Auch auf europäischer Ebene werden diese Zukunftsfragen im Rahmen der „Grand Challenges“ intensiv diskutiert.
Die Veranstaltung widmet sich vorrangig der Frage, wie Wissenschaft und Forschung sich selbst im Angesicht der neuen Herausforderungen verändern und orientieren. Organisieren sie neue Forschungsbereiche und Perspektiven, sollten sie neue Studiengänge entwickeln, verändern sie ihre Zusammenarbeit und ihre Institutionen, ihre Netzwerke und Agenden? Die Diskussion im Kulturwissenschaftlichen Institut soll die Einschätzungen aus Wissenschaft, Wissenschaftsorganisation und Wissenschaftspolitik bündeln und aufeinander beziehen, sie rückt die Konsequenzen in den Fokus, die sie aus dem Klimawandel ziehen.
Im Anschluss an die Diskussion besteht die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Empfang weiter zu diesen Themen auszutauschen.
ReferentInnen:
Prof. Dr. Daniel Barben (RWTH Aachen, Professor für Zukunftsforschung),
Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge (Universität zu Köln, Professor für Energiewirtschaft),
Prof. Dr. Christian Rehtanz (TU Dortmund, Professor für Energiesysteme und Energiewirtschaft, Sprecher Energieforschungsverbund Ruhr),
Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie),
Svenja Schulze (Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen),
Prof. Dr.-Ing. Eckhard Weidner (Leiter des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) in Oberhausen).
Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Claus Leggewie (Direktor des KWI und WGBU-Mitglied).
Datum: Montag, 30. Mai 2011, 17.00 Uhr
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal, Goethestraße 31, 45128 Essen
Teilnahme: Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung bei Ursula Sanders bis zum 25. Mai 2011 unter: ursula.sanders@kwi-nrw.de oder 0201 - 7204 - 154.
Pressekontakt:
Viola Noll, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI),
Tel. 0201/7204-152, viola.noll@kwi-nrw.de.
Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit
Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Umwelt / Ökologie
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch
Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).