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05.08.2014 12:33

Tagung zur Entsorgung radioaktiver Abfälle

Petra Giegerich Kommunikation und Presse
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Symposium „Zwischenlager – Dauerlager – Endlager: Wo bleiben wir mit
    unseren radioaktiven Abfällen?“ vom 22. bis 24. September in Mainz

    Der Deutsch-Schweizerische Fachverband für Strahlenschutz e.V. (FS) führt gemeinsam mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung vom 22. bis 24. September 2014 ein Symposium zum Thema „Zwischenlager – Dauerlager – Endlager: Wo bleiben wir mit unseren radioaktiven Abfällen?“ durch. Damit wird die Reihe von gemeinsamen Symposien zu aktuellen Strahlenschutzthemen fortgesetzt. Zuletzt war im März 2012 das Thema „Strahlenschutz – ein Jahr nach Fukushima“ mit großer öffentlicher Beteiligung diskutiert worden.

    Das Thema der Lagerung von radioaktiven Abfällen ist aus vielerlei Sicht aktuell: Deutschland steigt aus der Kernenergie aus. Mit der Stilllegung und dem Rückbau der Anlagen wird die Menge an radioaktiven Abfällen in kurzer Zeit stark ansteigen. An den Kernkraftwerksstandorten werden möglicherweise weitere dezentrale Zwischenläger errichtet. Wie lange werden sie bestehen? Die Maßnahmen zur Rückholung der Abfälle aus der Schachtanlage Asse werden derzeit geplant und müssen umgesetzt werden. Das „Standortauswahlgesetz“ ist verabschiedet und ist nun umzusetzen.

    Wie geht Deutschland mit den radioaktiven Abfällen um, die in den verschiedenen Bereichen entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden? Wie wird dies in der Schweiz gehandhabt? Sind die Abfälle sicher aufbewahrt im Zwischenlager, Dauerlager oder Endlager? Fragen nach der Langzeitsicherheit und der Übergabe an die nächsten Generationen werden immer wieder gestellt. Gesucht ist der geeignetste Standort. Es gibt viele Konzepte – aber wie könnte eine Lösung des Problems aussehen? Zeitpläne werden aufgestellt – sind sie realistisch umsetzbar? Wo steht Deutschland im internationalen Kontext und wie ist die Sicht in Europa? Was sagen Strahlenschutzfachleute dazu und wie wird das Thema in der öffentlichen Diskussion behandelt?

    Die Thematik geht alle an: Wissenschaftler, Politiker, Medien und nicht zuletzt die Bevölkerung. Das Symposium bildet eine Plattform, um diese Themen auf breiter Ebene zu diskutieren. Während der dreitägigen Veranstaltung werden internationale und nationale Projekte, technische, politische und ethische Aspekte diskutiert. „Entsorgung radioaktiver Abfälle - öffentliche Darstellung und Wahrnehmung“ ist der Titel einer weiteren Session.

    Am Montag, 22. September findet um 18:00 Uhr im Rahmen des Symposiums eine öffentliche Abendveranstaltung zu dem Thema „Lagerung radioaktiver Abfälle“ statt. Hier wird über die Notwendigkeit grundlegender und langfristig belastbarer politischer Entscheidungen diskutiert. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Präsentation von Arbeiten des Studiengangs Visuelle Kommunikation der Hochschule Pforzheim zum Thema „Endlager“. Die Öffentlichkeit ist zu der Veranstaltung im Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Ackermannweg 10, 55128 Mainz herzlich eingeladen.

    Anmeldeschluss für das Symposium ist der 31. August 2014. Die Gebühr für die Teilnahme beträgt 50,- Euro. Weitere Details sind unter http://www.fs-ev.org zu finden.

    Weitere Informationen:
    Jürgen Hofmann
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
    55099 Mainz
    Tel. +49 6131 39-25640 oder 0170 6393033
    E-Mail: juergen.s.hofmann@uni-mainz.de
    http://www.uni-mainz.de

    Weitere Links:
    http://www.fs-ev.org
    http://www.fs-ev.org/index.php?id=526 (Programm und Anmeldung)


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Chemie, Energie, Geowissenschaften, Politik, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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