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01.03.2005 10:48

GfH-Jahrestagung 2005

Christine Scholz Geschäftsstelle Berlin
Verbund biowissenschaftlicher und biomedizinischer Gesellschaften (VBBM)

    Die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangene-tik, der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik und der Schweizeri-schen Gesellschaft für Medizinische Genetik findet in der Zeit vom 9.-12.3.2005 in Halle/ Saale unter der Leitung des Tagungspräsidenten Prof. Dr. Ingo Hansmann (Institut für Humangenetik und Medizinische Biologie, Halle/Saale) statt. Erwartet werden über 800 Teilnehmer aus allen europäi-schen Staaten und den USA, die sich mit neuesten Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Klinischen Genetik und der Analyse des menschlichen Genoms beschäftigen werden. Unter den anwesenden Wissenschaftlern wird es vor allem um die neuesten Erkenntnisse der Tumorgenetik sowie um die Bedeutung von Chromosomen-Endstücken (Telomeren) für die Entste-hung von Krankheiten und die Prozesse des Alterns gehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den molekularen Ursachen von Herzfehlern und der Frage, welche weitreichenden Funktionen die beiden Geschlechtschromo-somen X und Y für den körperlichen Organismus haben. Die aktuellen Er-gebnisse der Grundlagenforschung stehen in engem Zusammenhang mit Entwicklung neuer Diagnostikmöglichkeiten: deshalb sind der Einsatz gene-tischer Testverfahren, die dazugehörige umfangreiche genetische Beratung sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung weitere wichtige Themen dieser Tagung.
    Ein Hauptthema des diesjährigen Humangenetikerkongresses stellt die Epi-genetik dar, der auch der öffentliche Abendvortrag am Donnerstag, den 10.3.2005, gewidmet ist. Gastredner Wolf Reik aus Cambridge (UK) stellt den spannenden "Kampf der Geschlechter im Genom" dar und erläutert die Bedeutung der elterlichen Prägung für Biologie und Medizin.
    Was folgt nach der Entschlüsselung des Genoms? Welche genetischen Netzwerke sind an der Entstehung von Krankheiten beteiligt? - diese und andere zentrale Fragen der "postgenomischen molekularmedizinischen Ära" versucht Giulio Superti-Furga vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin in Wien in seinem Plenarvortrag am Samstag, den 12.3.2005, zu beantworten.


    Weitere Informationen:

    http://www.gfhev.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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