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02.02.2023 14:43

Wie Städte gesünder werden können: Empfehlungen für die Praxis

Sybille Wenke-Thiem Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Urbanistik

    Im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeiteten das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) und weitere Partner die Publikation „Gemeinsam planen für eine gesunde Stadt“. Sie gibt Empfehlungen, wie Gesundheitsaspekte künftig adäquater in der Planung Berücksichtigung finden.

    Berlin. In wichtigen Planungsprozessen der Kommunen, wie der Grün- und Freiraumplanung, der Lärmaktionsplanung und der Stadt(entwicklungs)planung werden die gesundheitlichen Belange der Bevölkerung bisher nicht ausreichend berücksichtigt. Dies liegt unter anderem an der mangelnden Kooperation Planender mit Akteuren des Gesundheitssektors. Im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erarbeitete das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) in Kooperation mit LK Argus und der Hochschule für Gesundheit Bochum eine Veröffentlichung für die kommunale Praxis.

    Die Publikation „Gemeinsam planen für eine gesunde Stadt“ gibt praxisorientiert Empfehlungen, wie Gesundheitsschutz und -förderung für die Stadtbevölkerung künftig adäquater berücksichtigt werden können. Auch die Frage nach den jeweils passenden Kooperationsformen der verschiedenen Akteure wird aufgegriffen. Zudem wird in der Publikation besonders auf die Situation mehrfach belasteter Gebiete und die Bedürfnisse vulnerabler Bevölkerungsgruppen eingegangen. Neben guten Beispielen aus der kommunalen Praxis gibt die Publikation Tipps zu weiteren Fachveröffentlichungen, in denen u.a. Planungsinstrumente ausführlich beschrieben sind. Benannt werden außerdem notwendige Veränderungen der Rahmenbedingungen, damit gesundheitliche Belange in den Kommunen stärker als bisher zum Tragen kommen können.

    Die Anregungen und Tipps sind für Mitarbeitende vieler Bereiche für die praktische Arbeit hilfreich: Gesundheitsbehörden, Gesundheitsämter und kommunale Ämter, die für die Themen Lärm, Grün sowie Stadtentwicklung bzw. Stadtplanung zuständig sind. Ebenso richtet sich die kostenfrei zum Download zur Verfügung stehende Veröffentlichung an gesundheitsrelevante Akteure in Zivilgesellschaft, Gesundheitskonferenzen, Verbänden, Krankenkassen sowie in der Kommunalpolitik.

    Die Broschüre "Gemeinsam planen für eine gesunde Stadt – Empfehlungen für die Praxis" wurde im Projekt „Kooperative Planungsprozesse zur Stärkung gesundheitlicher Belange – modellhafte Erprobung und Entwicklung von Ansätzen zur nachhaltigen Umsetzung“ (FKZ 3719 15 2010) erarbeitet.


    Der Text ist selbstverständlich frei zur Weiternutzung. Über ein Belegexemplar/Beleglink an presse@difu.de würden wir uns sehr freuen.

    Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
    Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut – mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) – bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Thomas Preuß
    +49 30 39001-265
    preuss@difu.de

    Christa Böhme
    +49 30 39001-291
    boehme@difu.de


    Weitere Informationen:

    https://difu.de/17522 Virtuelle Pressemappe


    Bilder

    Marathon auf der Stadtautobahn
    Marathon auf der Stadtautobahn

    Mārtiņš Zemlickis / Unsplash

    Cover - Gemeinsam planen für eine gesunde Stadt
    Cover - Gemeinsam planen für eine gesunde Stadt


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

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