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21.02.2008 16:08

"Giordano Bruno"-Denkmal wird enthüllt

Christine Schniedermann Pressestelle
Humboldt-Universität zu Berlin

    Ein Denkmal am Potsdamer Platz und zwei hochrangig besetzte Veranstaltungen erinnern an den bedeutenden Philosophen Giordano Bruno

    Veranstaltungen vom 2. bis 4. März 2008

    Giordano Bruno - Figur an der Epochenschwelle, Freigeist, ,Märtyrer der Moderne' oder doch nur streitbarer Zeitgenosse? Seit dem Tod des im süditalienischen Nola geborenen Gelehrten auf dem Scheiterhaufen in Rom am 17. Februar 1600 stand die Auseinandersetzung mit dessen Leben und Werk unter zwei Vorzeichen: Auf der einen Seite das wissenschaftliche Interesse am Werk eines bedeutenden Philosophen und zeitlebens unbequemen Denkers; auf der anderen Seite die Idealisierung Brunos als Vorkämpfer der Gedankenfreiheit.

    Anfang März steht Berlin ganz im Zeichen Giordano Brunos:

    Am Sonntag, den 2. März 2008, um 17 Uhr wird am Potsdamer Platz (Bahnhof Potsdamer Platz, Eingang am BahnTower) das Denkmal "Giordano Bruno" des Berliner Künstlers Alexander Polzin durch Dr. André Zeug (Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn Station&Service AG) enthüllt. Durs Grünbein (Schriftsteller), Dr. Ernst Salcher (Vorstandsmitglied der Giordano Bruno Stiftung) und der Botschafter der Italienischen Republik in Deutschland Antonio Puri Purini, der neben dem Botschafter der Republik Ungarn die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat, werden Ansprachen halten.

    Am Montag, den 3. März 2008, findet um 19:30 Uhr im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin eine Lesung und Podiumsdiskussion "Von Nola nach Berlin. Was sagt uns Giordano Bruno heute?" statt. Jürgen Renn (Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin) gibt eine Einführung. Der Schauspieler Ulrich Matthes (Deutsches Theater, Berlin) liest Texte von Giordano Bruno. Im Anschluss moderiert Christoph Markschies (Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin) eine Podiumsdiskussion über das Verhältnis von Wissenschaft, Gesellschaft und Religion. Teilnehmer sind der Wissenschaftshistoriker und Wissenschaftsphilosoph Yehuda Elkana (Rektor und Präsident der Central European University, Budapest), der Philosoph Michael Schmidt-Salomon (Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung), der Giordano-Bruno-Spezialist Paul Richard Blum (Loyola College, Baltimore) und der Islamwissenschaftler Reinhard Schulze (Universität Bern).

    Am 3. und 4. März 2008 veranstalten das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und die Central European University das wissenschaftliche Kolloquium "Turning Traditions Upside Down. Rethinking Giordano Bruno's Enlightenment" am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, das die bedeutendsten Bruno-Forscher aus aller Welt zusammenführt, um eine Bestandsaufnahme unseres heutigen Wissens über Giordano Bruno vor-zunehmen.

    Anmeldung: Shadiye Leather-Barrow, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Boltzmannstraße 22, leather-barrow@mpiwg-berlin.mpg.de (Tel. 030 - 22 667 102)


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kunst / Design, Musik / Theater, Philosophie / Ethik, Religion, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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