Eine vom Fachbereich Wirtschaftsinformatik und Neue Medien (Prof. Dr. Volker Wulf) an der Universität Siegen vom 2. bis zum 4. März ausgerichtete internationale Konferenz bietet Wissenschaftlern eine Plattform zum Austausch über aktuelle Entwicklungen des End User Development.
In diesem Bereich entwickelte Techniken, Methoden und Werkzeuge setzen dort an, wo die tra-ditionelle Softwareentwicklung dem rasanten Wandel von Organisationsstrukturen und Arbeits-prozessen nicht unmittelbar folgen kann. Hier ermöglicht das End User Development den Nutzern als nicht-professionelle Softwareentwickler zu agieren, Software zu modifizieren und zu erweitern und damit ihren unmittelbaren Bedürfnissen anzupassen. Das Themenspektrum der Siegener Konferenz reicht dabei von empirischen Studien über Praktiken des End User Development und der Vorstellung von Benutzerschnittstellen und Architekturen von Softwaresystemen bis hin zu Entwicklungen für konkrete Geräte und Anwendungsfelder.
Renommierte Forscher aus ganz Europa, Asien, Südamerika und den USA referieren und diskutieren dazu in Workshops und Vorträgen, darunter Brad Myers (Carnegie Mellon University, USA), Fabio Paternó (CNR ISTI, Italien), Gerhard Fischer (University of Colorado, USA), und Margaret Burnett (Oregon State University, USA) als führende Wissenschaftler auf dem Gebiet des End User Development.
Im Rahmen des Siegener Symposiums wird der neu entwickelte Computerarbeitsplatz itsme von Giorgio de Michelis (University of Milano Bicocca, Italien) erstmals in Deutschland präsentiert: Das neue Konzept unterstützt insbesondere 'Informationsarbeiter' bei der Bewältigung der wachsenden Informationsflut im heutigen Arbeitsalltag.
http://: www.eud2009.org
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch
Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).