Die Rektorinnen und Rektoren der 14 NRW-Universitäten haben sich im vergangenen November in einem gemeinsamen Memorandum darauf geeinigt, die Umsetzung des Bologna-Prozesses zu überprüfen. Auch die FernUniversität in Hagen hat daher ihre Studiengänge näher untersucht. Wie eine erste Bilanz zeigt, war die Umsetzung bereits sehr erfolgreich.
Die FernUniversität hatte schon 2006 universitätsweite Standards für die Modularisierung des Fernstudiums festgesetzt. Die Vergabe von Leistungspunkten, die Prüfungsorganisation und Schlüsselkompetenzen fanden hierbei besondere Beachtung. So sollten Probleme bei den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen gar nicht erst entstehen.
Bei der Evaluation der Studiengänge im Zuge des Memorandums zeigt sich daher ein positives Bild. In einem ersten Schritt wurden die Studien- und Prüfungsordnungen gesichtet und die Fakultäten befragt. Die Dekanin und die Dekane bestätigten, dass die Studiengänge weder stofflich noch mit Prüfungselementen überladen sind - ein zentraler Vorwurf im Rahmen des Bildungsstreiks. Das Studium an der FernUniversität ist auch für Studierende mit beruflichen und familiären Verpflichtungen in Teilzeit gut zu bewältigen. Verschiedene Prüfungsformen werden fachspezifisch angemessen eingesetzt.
Weitere Probleme, die von den Studierenden während des Bildungsstreiks angesprochen wurden wie z.B. der mangelnde Praxisbezug oder die Anwesenheitspflicht, sind für die FernUniversität nicht relevant. Bei der FernUniversität ist ein hoher Anteil der Studierenden berufstätig. Für sie dient das Studium der beruflichen Weiterbildung. Die Studieninhalte gelangen auf kürzestem Weg direkt zur praktischen Anwendung. Zudem bietet ein Fernstudium grundsätzlich eine hohe zeitliche und örtliche Flexibilität ohne starre Anwesenheitspflichten.
Das positive Ergebnis freut auch den Rektor der FernUniversität Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer: "Es ist gut zu sehen, dass wir bereits 2006 die richtige Richtung eingeschlagen haben. Aber darauf wollen wir uns natürlich nicht ausruhen. Wir werden auf mögliche Kritikpunkte schnell eingehen und unser Lehrangebot noch weiter verbessern."
Derzeit läuft eine flächendeckende Befragung von Studierenden und Absolventen zur Zufriedenheit mit den Studiengängen sowie zur Einschätzung des Bologna-Prozesses. Zudem ist eine Umfrage bei den Studienabbrechern geplant.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik, Pädagogik / Bildung, Psychologie, Recht, Wirtschaft
überregional
Studium und Lehre
Deutsch
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