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08.10.2010 08:13

Berliner Abendblätter per E-Mail beziehen

Robert Emmerich Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Julius-Maximilians-Universität Würzburg

    Die erste Ausgabe der „Berliner Abendblätter“, herausgegeben von Heinrich von Kleist, erschien am 1. Oktober 1810. Zum 200. Jubiläum dieser Zeitung bieten zwei Würzburger Germanistik-Professoren einen Service an, der vor allem historisch interessierte Menschen begeistern dürfte.

    Wer lesen will, worüber in den Berliner Abendblättern vor 200 Jahren berichtet wurde, kann das jetzt einfach realisieren: Man muss sich dafür bei der Uni Würzburg in eine Mailing-Liste eintragen. Montags bis samstags bekommt man dann per E-Mail eine digitale Reproduktion derjenigen Zeitungsausgabe zugeschickt, die auf den Tag genau vor jeweils genau 200 Jahren erschienen ist. Die Zusendung endet am 30. März 2011, denn auch die Abendblätter gab es nur ein halbes Jahr lang.

    Was in den Abendblättern steht

    Anfangs brachten die Berliner Abendblätter auch Theaterkritiken und politische Artikel. Die damals übliche Zensur unterband dies allerdings recht schnell, so dass das Interesse der Leser schon im Dezember 1810 nachließ. Danach druckte die Zeitung fast nur noch Texte anderer Blätter nach. Sie brachte auch Polizeiberichte, Anekdoten, Gerüchte, Rätsel und Stücke von Kleist.

    Warum die Professoren den Service anbieten

    Dass alle Interessierten die historische Zeitung per E-Mail beziehen können, ist den Germanistik-Professoren Roland Borgards und Fotis Jannidis von der Universität Würzburg zu verdanken. Das 200. Jubiläum schien ihnen ein guter Anlass, die Berliner Abendblätter nicht nur neu, sondern vor allem im Originalrhythmus der Erstpublikation zu veröffentlichen.

    Die Germanisten wollen so eine Leseerfahrung ermöglichen, die der damaligen Situation möglichst nahe kommt: Tag für Tag und Stück für Stück mit Kleist unterwegs durch das literarische und kulturelle Berlin des frühen 19. Jahrhunderts.

    Kontakt

    Prof. Dr. Roland Borgards, Institut für deutsche Philologie der Universität Würzburg, T (0931) 31-85635, roland.borgards@germanistik.uni-wuerzburg.de


    Weitere Informationen:

    https://lists.uni-wuerzburg.de/mailman/listinfo/berliner.abendblaetter Zur Mailing-Liste „Berliner Abendblätter“


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

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