Wahl von Prof. Blöschl, TU Wien, zum Vorsitzenden
Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) hat seit dieser Woche einen Wissenschaftlichen Beirat. Am Montag fand in Koblenz die konstituierende Sitzung statt. In der anschließenden Klausursitzung des Beirats wurden Prof. Dr. Günter Blöschl von der TU Wien zum Vorsitzenden und Prof. Dr. Klement Tockner vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin zu seinem Vertreter gewählt.
Im Jahr 2008 fand die Evaluierung der BfG als Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) durch den Wissenschaftsrat der Bundesregierung statt. In der wissenschaftspolitischen Stellungnahme wurde empfohlen, für die BfG einen Wissenschaftlichen Beirat einzurichten. Dieser sollte die Leitung der BfG in der Forschungsausrichtung und bei der Qualitätssicherung der Forschungsarbeiten beraten.
Das BMVBS, als vorgesetzte Dienststelle der BfG, folgte dieser Empfehlung, indem es zehn renommierte Persönlichkeiten in den Beirat bestellte. Sechs Mitglieder sind Professoren aus dem deutschsprachigen Raum, die mit den Fachgebieten der BfG vertraut sind, vier Mitglieder kommen aus der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bzw. der Ressortforschung. Im Einzelnen wurden bestellt:
- Prof. Dr. Christina von Haaren, Universität Hannover
- Prof. Dr. Günter Blöschl, TU Wien
- Prof. Dr. Reinhard Hinkelmann, TU Berlin
- Dr. Adriano Joss, Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG), Dübendorf/Schweiz
- Prof. Dr. Jörg Oehlmann, Universität Frankfurt
- Prof. Dr. Klement Tockner, IGB Berlin
sowie
- Reinhard Klingen, Abteilungsleiter Wasserstraßen im BMVBS, Bonn
- Dr. Bernd Brügge, Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg
- Dipl.-Ing. Claus Kunz, Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe
- Dipl.-Ing. Thomas Menzel, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost, Magdeburg.
„Damit eröffnet sich ein weiterer Weg für regelmäßige qualitative Impulse zu Forschungsthemen der Zukunft für unsere Gewässer“, so Michael Behrendt, Leiter der BfG.
Als wissenschaftliches Institut des Bundes berät die Bundesanstalt für Gewässerkunde alle mit der Schiffbarkeit und der wasserwirtschaftlichen und ökologischen Unterhaltung der Bundeswasserstraßen befassten Einrichtungen. Das sind insbesondere das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Basierend auf dem Bundeswasserstraßengesetz (WStrG) und dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) umfassen diese Beratungen alle gewässerkundlichen Themen (Wassermenge, Wassergüte, Gewässermorphologie und Gewässerökologie).
Zu den Aufgaben des Wissenschaftlichen Beirats wird die Beratung bei der Entwicklung der Forschungsstrategie, der Festlegung der Forschungsschwerpunkte, der Formulierung des Forschungskonzepts sowie die regelmäßige Überprüfung der wissenschaftlichen Leistungen gehören.
Veröffentlichung – auch auszugsweise – frei. Belegexemplar erbeten.
Weitere fachliche Informationen: Dr. Peter Heininger, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Tel. 0261/ 1306 5307, E-mail: heininger@bafg.de
Kontakt und Adresse für Belegexemplar: Dipl.-Ing. Benno Dröge, Pressesprecher, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Am Mainzer Tor 1, 56068 Koblenz, Tel. 0261/ 1306-5461, Fax: 0261/ 1306 5333, E-mail: droege@bafg.de, Internet: http://www.bafg.de
Der Wissenschaftliche Beirat der BfG
Quelle: Foto: M. Hils/BfG
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
fachunabhängig
überregional
Organisatorisches, Personalia
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).