Der Universitätsrat der Universität Tübingen nimmt zur Campusbauplanung Stellung
Der Universitätsrat der Universität Tübingen hat sich heute, den 24. Mai 2012 mit der Campusbauplanung der Universität beschäftigt. Er ließ sich von Bernd Selbmann, dem Leiter des Landesamts Bau und Vermögen, Tübingen, dem Rektor sowie dem Kanzler der Universität informieren über den Stand der Planungen und die damit zusammenhängenden Diskussionen. Dabei zeigte er sich besorgt über den bislang schleppenden Verlauf der Entwicklung und mahnte eine zügige Entscheidung des Landes an. „Die verschiedenen Argumente wurden nun lange genug ausgetauscht. Jetzt muss das Land eine Entscheidung fällen“, erklärte der Vorsitzende des Universitätsrats, Prof. Dr. Wilhelm Rall.
Erster und wichtigster Baustein für eine Umsetzung des Entwicklungskonzepts für den Zentralcampus der Tübinger Universität im Talbereich bildet ein Ersatzneubau für die bereits seit dem Jahr 2000 generalzusanierende Mensa. Da die bisherige Mensa als Mensa nicht optimal weitergenutzt werden kann, soll das Gebäude saniert und geeigneteren Zwecken zugeführt werden. Die Mensa wiederum soll in einem optimal dafür ausgelegten Neubau an zentraler Stelle untergebracht werden. Der am besten geeignetste Standort ist nach Untersuchungen der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung das landeseigene Grundstück Ecke Hölderlin-/Sigwart-/Nauklerstraße.
Voraussetzung für eine Realisierung wäre der Abriss des Hörsaalanbaus der „Alten Physik“. „Nur diese Variante könnte eine erlebbare, lebendige Campussituation im Herzen der Universität schaffen“, erklärte Uniratsmitglied Dr. Albrecht Hauff vom Georg Thieme-Verlag in Stuttgart. Mit dem Mensaneubau verbunden wäre die Unterbringung der bislang auf 12 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilten Serviceeinrichtungen für Studierende, die endlich nur noch eine Anlaufstelle für ihre Einschreibung, die Studierendenberatung, die Bafög-Beratung und weitere Serviceleistungen wie z.B. ein Bistro als Treffpunkt hätten. „Im Moment müssen unsere Studierenden noch 12 weit voneinander entfernt liegende Häuser aufsuchen, um ihr Studium zu organisieren. Sie haben auf dem Zentralcampus der Universität keinen zentralen Platz, an dem sie sich austauschen können. Für diese größte Gruppe der Universität wäre es ein unschätzbarer Mehrwert, wenn sie künftig nicht nur Zeit sparen könnten durch die räumliche Konzentrierung aller Serviceleistungen, sondern ihre Universität auch als räumlich zum Verweilen, zum lebendigen Austausch einladende Alma Mater erleben könnten. Dadurch würde die Universität für ihre Studierenden stärker identifizierbar“, erklärte der Rektor der Universität Tübingen, Prof. Dr. Bernd Engler, bei dem Vor-Ort-Termin des Universitätsrates.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
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fachunabhängig
regional
Organisatorisches
Deutsch

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