Am Konrad-Zuse-Zentrum gibt es in dieser Woche zwei Gründe zu feiern:
Vom 25.9.-27.09.2012 wird Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Deuflhard mit der hochkarätig besetzten, wissenschaftlichen Tagung „Mathematics in our Changing World – How visions shape reality“ als Präsident des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin (ZIB) verabschiedet. Gleichzeitig hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung entschieden, einen Forschungscampus, der mit einem zweistelligen Millionenbetrag dotiert ist, an das ZIB nach Berlin zu vergeben.
Am Konrad-Zuse-Zentrum gibt es in dieser Woche zwei Gründe zu feiern:
Vom 25.9.-27.09.2012 wird Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Deuflhard mit der hochkarätig besetzten, wissenschaftlichen Tagung „Mathematics in our Changing World – How visions shape reality“ als Präsident des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin (ZIB) verabschiedet. Gleichzeitig hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung entschieden, einen Forschungscampus, der mit einem zweistelligen Millionenbetrag dotiert ist, an das ZIB nach Berlin zu vergeben.
Prof. Deuflhard wurde von Senator Kewenig am 1. April 1986 als Professor der Freien Universität im Fachbereich Mathematik berufen. In Personalunion übernahm er gleichzeitig zunächst als Vizepräsident, ein Jahr später als Präsident die Leitung des ZIB.
Peter Deuflhard hat das ZIB vom IT-Dienstleistungszentrum weiterentwickelt zu einem exzellenten Forschungsinstitut mit weltweiter Reputation. Am ZIB arbeiten heute 220 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf den Gebieten der angewandten Mathematik und Informatik. Sie tragen bei zur Lösung hochkomplexer Probleme in Wissenschaft, Technik, Umwelt und Gesellschaft, die mit herkömmlichen Methoden nicht gelöst werden können. In enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt das ZIB mathematische Modelle und effiziente Algorithmen.
Zu den Industriepartnern des ZIB zählen große Unternehmen wie Open Grid Europe (ehemals E.ON-Ruhrgas), Siemens, Deutsche Bahn, SAP und viele andere bedeutende Firmen, eine große Zahl von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Spin-Offs des ZIB.
Die derzeitige Leitung des ZIB übernimmt der Vizepräsident, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Grötschel, der auch gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin ist.
Am heutigen Vormittag hat Frau Bundesforschungsministerin Annette Schavan zusammen mit den beiden Juryvorsitzenden Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften e.V. (acatech), und Ernst Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft i.R., die Gewinner der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ bekannt gegeben. Der vom ZIB in Kooperation mit der FU Berlin beantragte Forschungscampus „Mathematical Optimization and Data Analysis Laboratory - MODAL AG“ gehört zu den 10 Gewinnern (von insgesamt 96 Antragstellern), siehe
http://www.bmbf.de/press/3350.php
http://www.bmbf.de/de/16944.php
Im Forschungscampus „MODAL AG“ auf dem Campus der Freien Universität Berlin werden das Zuse-Institut, die FU und Partner der Wirtschaft – sowohl Großunternehmen als auch kleine und mittelständische Unternehmen – zur datengetriebenen Modellierung, Simulation und Optimierung komplexer Prozesse aus Logistik und Medizintechnik forschen. Ziel ist es, Netze, Systeme und damit verknüpfte Verfahren zu optimieren, wie beispielsweise den Bahnverkehr, die Erdgasversorgungsnetze oder medizinische Diagnosetechniken. Mit dem Innovations-potential der Mathematik soll so ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Lösung zentraler Herausforderungen der Prozessoptimierung geleistet werden, der die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands entscheidend voranbringen wird. Der Forschungscampus wird auch die Gewinnung und adäquate Ausbildung von Nachwuchskräften verfolgen.
Kontakt:
Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik
Prof. Dr. Martin Grötschel
Tel.: 030 / 84185 210
E-Mail: groetschel@zib.de
http://Weitere Informationen finden Sie unter www.zib.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Mathematik, Politik
überregional
Kooperationen, Wissenschaftspolitik
Deutsch
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