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11.11.2004 11:20

Präsidentschaftswahlen in der Ukraine

Sabine Köditz Hochschulkommunikation
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Gespräch mit dem Botschafter der Ukraine in Greifswald am 16. November 2004

    PM 151/2004

    Es ist in der Tat kein komfortables Ruhekissen für den derzeitigen ukrainischen Premierminister Janukowytsch, der über etwa einen halben Prozentpunkt mehr verfügt (39,88 %) als der von der Opposition gestützte Kandidat Juschtschenko (39,22 %). Auf den Plätzen folgen: Moros (Sozialisten, 5,83 %), Symonenko (Kommunisten, 5,03 %) und weitere zwanzig Kandidaten. Eine Stichwahl ist also unumgänglich - sie findet am 21. November 2004 statt.

    Vorausgegangen war ein emotionell aufgeheizter Wahlkampf, in dem auf Juschtschenko ein Giftattentat verübt wurde. Widersprüche zwischen der Westukraine und anderen Landesteilen brachen auf, die man für überwunden geglaubt hatte. Juschtschenko seinerseits "versprach" der gegenwärtigen Administration, die korrupte Regierung (der er allerdings auch eine zeitlang angehört hatte) hinter Schloß und Riegel zu bringen.

    Von Seiten der internationalen Wahlbeobachter war nach dem ersten Wahlgang Vorsicht angesagt. Die Rede war von einem Schritt rückwärts im Vergleich mit den Parlamentswahlen vor zwei Jahren. Wiederholt wurde die Empfehlung laut, die Zeit bis zur Stichwahl zu nutzen, um demokratische Wahlen zu organisieren. Vertreter des europäischen Parlaments äußerten die Bereitschaft, mit dem demokratisch gewählten Präsidenten auf Grundlage der Nachbarschaftspolitik zusammenzuarbeiten.

    Um die Zeit zwischen den Wahlgängen maximal zu nutzen, hat der Rektor der Universität Greifswald gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Ukrainistik den Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Farenik, zu einem Forum am 16. November 2004, 15.00 Uhr, ins Insitut für Slawistik, Domstr. 9/10, Raum 21, eingeladen. Das Forum, zu dem interessierte Bürger herzlich eingeladen sind, findet auf ukrainisch statt; eine Übersetzung wird angeboten.

    Weitere Informationen erhalten Sie von
    Prof. Dr. Valerij Mokienko, Lehrstuhl für Ukrainistik, Universität Greifswald,
    Domstraße 9/10, 17487 Greifswald, Tel. 03834-863220 und 863223,
    mokienko@uni-greifswald.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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