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09/17/2019 - 09/17/2019 | Karlsruhe

Für die mobile Gesellschaft von morgen

Herausragende Dienst- und Forschungsleistungen zu Verbrennungs-, Hybrid- und E-Motoren kommen aus Karlsruhe. Weltweit einzigartige Industrielle Gemeinschaftsforschung aus Deutschland macht es möglich. Forschende Unternehmer, AiF-Vertreter und MdB Dr. Christian Jung informieren über industrielle Forschung vor Ort.

Karlsruhe, 13. September 2019. Die Leistungen des deutschen Mittelstandes sind weltweit hoch anerkannt und „zuhause“, in der eigenen Region, oft gar nicht bekannt. In Karlsruhe entstehen täglich weltweit wirksame Innovationen für die aktuelle und künftige mobile Gesellschaft.

Der Motor eines Rennwagens ist mindestens so anspruchsvoll wie leistungsfähig. Der Antrieb eines Kreuzfahrtschiffes stößt zu viele Tonnen krebserregender Rußpartikel aus. Die Klimaanlage im Auto benötigt dringend umweltneutrale Kältemittel. Lösungen müssen her! Das mittelständische Unternehmen IAVF Antriebstechnik GmbH aus der Stadt am Rhein arbeitet unter anderem an der ständigen Optimierung von Verbrennungs-, Hybrid- oder auch Elektro-Antrieben. Hersteller von Motoren für handgehaltene Arbeitsgeräte, Pkw und Nutzfahrzeuge sowie Entwickler von Rennsportmotoren, Motoren für große Minenarbeitsmaschinen, Schiffsmotoren oder Stromgeneratoren gehören zu ihren Kunden. Die Karlsruher liefern ihre Expertise bei der Entwicklung solcher Antriebsmaschinen, insbesondere in Bezug auf Verschleiß, Reibleistungsverluste und – bei Verbrennungsmotoren – Emissionen.

Beispiel für erfolgreiche industrielle Forschung im deutschen Mittelstand

„Forschung ist in vielen deutschen Unternehmen existenzsichernd und fester Bestandteil der Produktinnovation“, erklärt Dietmar Goericke. Geschäftsführer des Forschungskuratoriums Maschinenbau (FKM) e. V. und der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) e. V. in Frankfurt a. M., die zwei von 100 Mitgliedern der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V. sind. Andrea Weißig, Geschäftsführerin Forschungspolitik der AiF, Goericke und der Bundestagsabgeordnete Dr. Christian Jung (FDP) informieren am

Dienstag, 17. September 2019, 14:00 bis 16:00 Uhr
in der IAVF Antriebstechnik GmbH, Im Schlehert 32, 76187 Karlsruhe

über die Wirkung und den Erfolg der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) in dem 1980 von Mitarbeitern der Universität Karlsruhe und des damaligen Kernforschungszentrums gegründeten Unternehmen. Jung ist ordentliches Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und hat seinen Wahlkreis in Karlsruhe-Land.

Die IAVF GmbH setzte früh eine eigene Nano-Technologie für die Verbesserung von Druckmaschinen, Gasturbinen, industriellen Webstühlen, Kompressoren sowie dann auch immer mehr bei Motoren ein. Seit 2008 wurden von der APL Group, zu der die IAVF GmbH gehört, 83,4 Millionen Euro in den Standort Karlsruhe investiert. „Die Erweiterung unseres Unternehmens-Portfolios wurde auch durch die Forschung im Rahmen der IGF ermöglicht. Diese nachhaltige Förderung von Vorhaben der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist weltweit einzigartig“, erklärt Dr.-Ing. Bernhard Kehrwald, Geschäftsführer der IAVF Antriebstechnik GmbH, begeistert. Aktuell ist das baden-württembergische gemeinsam mit weiteren kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in vier Forschungsvorhaben engagiert.

Schiffsgroßmotoren mit erheblich weniger Emissionen

Die branchenähnlichen Unternehmen profitieren prinzipiell von den IGF-Vorhaben. Bei den oben erwähnten Forschungsvorhaben geht es unter anderem um eine wirksame Verringerung von Asche- und Rußpartikelemissionen bei Schiffsgroßmotoren. Bisher gibt es keine technischen Lösungen zur effektiven Filterung. Das gemeinsame IGF-Vorhaben soll die Anwendbarkeit offenporiger Filter untersuchen. Die Ergebnisse werden Grundlage für eine industrielle Fertigung von Schiffsdieselpartikelfilter. Erste Produkte werden in drei bis fünf Jahren nach Projektende erwartet. „Dieser ambitionierte Zeitraum soll durch weiterführende Kooperationen und Unterstützung der KMU durch die Forschungseinrichtungen realisiert werden“, so Goericke. Die weiteren drei Vorhaben beschäftigen sich ebenfalls mit der Einhaltung von Emissionsgrenzwerten bei Autos und anderen Kraftfahrzeugen.

„Auch an diesen Beispielen wird sichtbar, dass nicht nur die deutsche Wirtschaft, der deutsche Mittelstand von der Projektförderung nachhaltig profitieren, sondern die gesamte Gesellschaft. Deshalb ist eine Aufstockung der IGF-Mittel eine wertvolle Investition in die Zukunft“, betont Weißig. Derzeit stehen für die IGF-Mittel 169 Millionen Euro für 2019 zur Verfügung. Jährlich können hiermit mehr als 500 Vorhaben neu bewilligt und insgesamt über 1.700 laufende Vorhaben gefördert werden. „Der Forschungsbedarf ist aber deutlich höher und deshalb hoffen wir auf einen signifikanten Mittelaufwuchs für die IGF ab dem Haushaltsjahr 2020“, so die Geschäftsführerin Forschungspolitik der AiF weiter.

Über die AiF

Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund zwölf Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 235.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Weitere Informationen erhalten Sie gern von:

Frauke Frodl
Pressereferentin Forschungspolitik
AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen
„Otto von Guericke“ e. V.
Büro Berlin: Behrenstraße 73, 10117 Berlin
Mobil: 0049 151 19621541
Tel.: 0049 30 64475215
E-Mail: frauke.frodl@aif.de
Website: www.aif.de

Information on participating / attending:
Es sind ausschließlich Journalistinnen und Journalisten geladen. Wir bitten um Anmeldung bei:

Frauke Frodl, AiF e. V.
Pressereferentin Forschungspolitik
Mobil: +49 15119621541
E-Mail: frauke.frodl@aif.de

Date:

09/17/2019 14:00 - 09/17/2019 16:00

Registration deadline:

09/16/2019

Event venue:

IAVF Antriebstechnik GmbH,
Im Schlehert 32
76187 Karlsruhe
Baden-Württemberg
Germany

Target group:

Journalists

Email address:

Relevance:

transregional, national

Subject areas:

Economics / business administration, Electrical engineering, Information technology, Politics

Types of events:

Press conferences

Entry:

09/13/2019

Sender/author:

Frauke Frodl

Department:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Event is free:

no

Language of the text:

German

URL of this event: http://idw-online.de/en/event64651

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