In ihrer Rede zur Lage der EU 2025 rief Kommissionspräsidentin von der Leyen angesichts globaler Krisen zu europäischer Einigkeit auf. Europa müsse seine Werte, Demokratien und Freiheiten verteidigen – in einer Welt, in der viele einflussreiche Mächte gespalten sind oder sich feindselig gegenüberstehen. Dafür sei mehr Eigenverantwortung in Verteidigung, Technologie und Energie nötig. Doch politische Einigkeit fehlt: Diskussionen über den neuen Finanzrahmen, den Ukraine-Krieg, Handelsfragen, Migration und den Green Deal zeigen bisher wenig Einvernehmen. – Wie also kann Europa angesichts multipler Krisen handlungsfähig bleiben? Führt mehr Zusammenarbeit zur Lösung? Und wie kompromissbereit und einigungsfähig sind große Mitgliedstaaten wie Deutschland und Frankreich trotz eigener Herausforderungen?
Unter Moderation von Prof. Dr. Ulrich Brückner (Mitglied im Speakers-Pool Team EUROPE DIRECT der Europäischen Kommission) diskutieren zu diesem Thema Karoline Gil (Co-Vorsitzende des Regionalforums Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde), Prof. Dr. Nicolas Hubé (Professor und Leiter des Centre Interdisciplinaire d'Etudes et de la Recherche sur l'Allemagne CIERA, Université de Lorraine) und Prof. Dr. Joachim Schild (Professor für Politikwissenschaft/Vergleichende Regierungslehre, Universität Trier).
Zum Auftakt der Veranstaltung wird Uwe Conradt, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken, ein Grußwort halten.
Beim Europa-Podium werden aktuelle Fragestellungen des deutsch-französischen und europäischen Kontexts aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes, der ASKO Europa-Stiftung, der Europäischen Akademie Otzenhausen und dem EUROPE DIRECT Zentrum der Landeshauptstadt Saarbrücken; in Partnerschaft mit dem CEUS (Cluster für Europaforschung, Universität des Saarlandes), der Europäischen Bewegung Saarland, dem Goethe-Institut Nancy sowie dem Institut d’Études Françaises Saarbrücken.
Europa-Podium:
Donnerstag, 29. Januar 2026, 18.30 Uhr; mit anschließendem Umtrunk
Weitere Informationen:
https://www.uni-saarland.de/einrichtung/frz/aktuell/europa-podium-2026-35861.htm...
Kontakt:
Dr. Judith Lamberty
Geschäftsführerin
Frankreichzentrum – Pôle France der Universität des Saarlandes
E-Mail: judith.lamberty@uni-saarland.de
Information on participating / attending:
Um Anmeldung bis zum 28. Januar 2026 wird gebeten: https://forms.office.com/e/qU5xr107tc
Date:
01/29/2026 18:30 - 01/29/2026 20:00
Registration deadline:
01/28/2026
Event venue:
Festsaal Rathaus St. Johann, Rathausplatz 1
66111 Saarbrücken
Saarland
Germany
Target group:
Journalists, all interested persons
Email address:
Relevance:
regional
Subject areas:
Politics
Types of events:
Seminar / workshop / discussion
Entry:
01/20/2026
Sender/author:
Gerhild Sieber
Department:
Pressestelle der Universität des Saarlandes
Event is free:
yes
Language of the text:
German
URL of this event: http://idw-online.de/en/event80800
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