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Wissenschaft
09/16/2026 - 09/16/2026 | Berlin
in Deutschland kommt es pro Jahr zu mehr als 1,65 Mio. vollstationären Krankenhausaufnahmen wegen Herzkrankheiten. Und rund 205.000 Menschen sterben jährlich an einer Herzkrankheit. Zu den häufigsten Diagnosen für eine Krankenhausaufnahme und zu den Top-10-Todesursachen zählen Herzrhythmusstörungen. Diese sind besonders tückisch: Sie können je nach Form der Rhythmusstörung harmlos sein oder aber Herzen akut lebensbedrohlich „aus dem Takt“ bringen (plötzlicher Herztod). Außerdem können Sie – wie im Fall der häufigsten anhaltenden Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern – Schlaganfälle auslösen. Darüber hinaus hängen Herzrhythmusstörungen eng mit anderen Herz- und Kreislauferkrankungen zusammen. So können sie Ursache bzw. Folge von Herzschwäche, Herzklappenerkrankungen, koronarer Herzkrankheit (KHK), angeborenen Herzfehlern oder Bluthochdruck sowie Auslöser von Komplikationen sein.
Der Deutsche Herzbericht – Update 2026 präsentiert zu Herzrhythmusstörungen – wie auch zu weiteren wichtigen Herzerkrankungen – aktuelle Trends, z.B. zu Sterbefällen (Mortalität) und vollstationären Krankenhausaufnahmen (Morbidität) in den Bundesländern sowie zu Diagnosen und Therapien (katheterbasiert, chirurgisch, medikamentös).
Der Fokus der Pressekonferenz, auf der der neue Herzbericht vorgestellt wird, liegt auf dem Volksleiden „Herzrhythmusstörungen“ und insbesondere der Frage, was die Herzmedizin in Diagnostik, Therapie, Nachsorge und Prävention gegen die Volkskrankheit und gegen Komplikationen wie plötzlichen Herztod oder Schlaganfall leisten kann. Das hochkarätig besetzte Podium widmet sich außerdem aktuellen Fragestellungen zur Versorgung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie:
- Was bieten Kardiologie, Herzchirurgie und Kinderkardiologie für Patienten mit Herzrhythmusstörungen: Welche für die Patientenversorgung relevanten Trends zeichnen sich bei den Therapieverfahren ab?
- Wie kann eine bessere Lebensqualität und Prognose von Patienten mit Herzrhythmusstörungen erreicht werden – wie steht es um Kinder und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH)?
- Prävention und Reha: Bluthochdruck oder Diabetes sind häufige Ursachen von Vorhofflimmern: Wie können Betroffene durch Vorsorge diesen an sich vermeidbaren Risikofaktoren selbst entgegenwirken und damit Vorhofflimmern und Folgeerkrankungen wie Herzinsuffizienz verhindern (Lebensgewohnheiten)?
- Gesundheitspolitik: Welche Stellschrauben sichern eine gute kardiologische Versorgung auch in Zeiten von Reformen und Sparzwängen? Wie kann gleichzeitig die Prävention forciert werden, um die Häufigkeit von Krankenhausaufnahmen und die Sterberaten an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken?
- Strategien gegen plötzlichen Herztod und Schlaganfall: Wann und wie häufig werden Ablationsverfahren und Herzschrittmacher/implantierbare Defibrillatoren (ICD) genutzt?
- Katheterablation bei Vorhofflimmern und komplexen Rhythmusstörungen: Welche Trends zeichnen sich ab? Welche Rolle spielt dabei die zunehmende Ambulantisierung?
- Wie haben sich andere Herzkrankheiten wie Herzschwäche, koronare Herzkrankheit (u. a. Herzinfarkt), Klappenerkrankungen und angeborene Herzfehler in Morbidität bzw. Mortalität (nach der Pandemie) entwickelt?
- Kard-Reha: Welche Entwicklungen sind hier auffällig?
Wir laden Sie zur Präsentation des „Deutschen Herzberichts – Update 2026“ als moderierte Hybrid-Pressekonferenz am Mittwoch, den 16. September 2026, von 11.00 bis 12.15 Uhr ein:
Online: https://herzstiftung.de/live (Link wird kurz vor PK-Termin aktiv geschaltet)
Vor Ort: Allianz-Stiftungsforum Berlin (Raum E042 im Erdgeschoss), Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Um Vorab-Anmeldung per E-Mail unter presse@herzstiftung.de wird gebeten
Referent und Moderation:
Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung
Gesprächspartner:
Prof. Dr. Stefan Blankenberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK)
Prof. Dr. Torsten Doenst, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)
Prof. Dr. Anselm Uebing, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK)
Dr. Eike Langheim, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR)
N. N., Herzpatient:in mit Herzrhythmusstörungen
Mit freundlichen Grüßen
Deutsche Herzstiftung e. V.
Kontakt bei Fragen: Deutsche Herzstiftung, Pressestelle: Michael Wichert, Tel. 069 955128114, Pierre König, Tel. 069 955128140, E-Mail: presse@herzstiftung.de
Information on participating / attending:
Teilnahme vor Ort: Allianz-Stiftungsforum Berlin
Teilnahme online: https://herzstiftung.de/live
Bitte Vorab-Anmeldung per E-Mail unter presse@herzstiftung.de
Date:
09/16/2026 11:00 - 09/16/2026 12:30
Event venue:
Allianz-Stiftungsforum Berlin (Raum E042 im Erdgeschoss), Pariser Platz 6
10117 Berlin
Hessen
Germany
Target group:
Journalists
Email address:
Relevance:
transregional, national
Subject areas:
Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Politics
Types of events:
Press conferences
Entry:
06/23/2026
Sender/author:
Michael Wichert
Department:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Event is free:
yes
Language of the text:
German
URL of this event: http://idw-online.de/en/event81799
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