idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Thema Corona

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store

Event


institutionlogo

03/09/2018 - 03/09/2018 | Hamburg

Geschichte oder Geschichten? Historiographie und Fiktionalität in Antike und Evangelien

Die Frage nach Fiktion in der Geschichtsschreibung – und in den Evangelien ist umstritten und brisant. Angesichts von "ficts or facts" erhellt das interdisziplinäre Symposium das Selbstverständnis von antiker Geschichtsschreibung und Evangelien. Nicht "wie es eigentlich gewesen ist", sondern Deutung und Bedeutung, aber auch Unterhaltung und Handlungsorientierung scheinen die Paradigmen von antiker Historiographie und Evangelien zu sein, so dass hier durch Fiktion Geschichte geschrieben wird.

Die Frage nach Fiktion(en) in der Geschichtsschreibung ist ebenso umstritten und brisant wie die Frage nach der Bedeutung der vier Evangelien als historisch zuverlässige Quellen über Jesus von Nazareth – oder als fiktionale, d.h. "mythische" Glaubenszeugnisse einer tieferen Wahrheit. Das Symposium will dieser Frage nachgehen und jenseits der modernen Alternative von "ficts or facts" in einem interdisziplinären Gespräch das Selbstverständnis der antiken Geschichtsschreibung und der Evangelien erhellen. Im Zentrum steht dabei, ob mehr als die Frage nach dem, "wie es eigentlich gewesen ist" (Leopold von Ranke), nicht Deutung und Bedeutung für den Leser, aber auch Unterhaltung und Handlungsorientierung die entscheidenden Paradigmen antiker Historiographie wie auch der Evangelien sind – und ob dabei nicht gerade auch durch Fiktion Geschichte geschrieben werden soll. Mit Privatdozent Dr. Wolfgang Will (Bonn – Verfasser von "Herodot und Thukydides. Die Geburt der Geschichte") ist das Symposium mit einem der führenden Wissenschaftler für die klassische griechische Geschichtsschreibung besetzt, für Professor Dr. Konrad Heldmann (Kiel – Verfasser von "Sine ira et studio. Das Subjektivitätsprinzip der römischen Geschichtsschreibung und das Selbstverständnis antiker Historiker") ist Gleiches für die römische Geschichtsschreibung zu sagen. Vertretungsprofessor Dr. Jochen Flebbe (Hamburg) vertritt das Neue Testament und beschäftigt sich mit dem Selbstverständnis der Evangelien.

Information on participating / attending:
Teilnahme ist frei und öffentlich. Um eine Anmeldung per e-mail bis zum 08.03.2018 wird gebeten.

Date:

03/09/2018 14:00 - 03/09/2018 18:00

Registration deadline:

03/08/2018

Event venue:

Sedanstr. 19, Raum 115
20146 Hamburg
Hamburg
Germany

Target group:

Scientists and scholars, all interested persons

Relevance:

transregional, national

Subject areas:

Cultural sciences, History / archaeology, Media and communication sciences, Philosophy / ethics, Religion

Types of events:

Conference / symposium / (annual) conference, Seminar / workshop / discussion

Entry:

02/26/2018

Sender/author:

Birgit Kruse

Department:

Referat Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Event is free:

yes

Language of the text:

German

URL of this event: http://idw-online.de/en/event59875


Help

Search / advanced search of the idw archives
Combination of search terms

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

Brackets

You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

Phrases

Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

Selection criteria

You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).