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05/25/2005 13:06

Umweltmanagement für Labore des Umweltbundesamtes

Jana Schmidt Pressestelle
Umweltbundesamt (UBA)

    Standort Langen in Hessen bei EMAS registriert
    Das Umweltbundesamt (UBA) hat seinen ersten Laborstandort als Teilnehmer am europäischen Umweltmanagementsystem EMAS registrieren lassen - die Außenstelle in Langen bei Frankfurt am Main. Parallel dazu wurde die Eintragung des bisherigen Berliner UBA-Hauptsitzes im EMAS-Register nach Ablauf des ersten Dreijahreszeitraums erneuert. An beiden Standorten ist das Umweltmanagementsystem zugleich nach ISO 14001 - der internationalen Norm für Umweltmanagementsysteme - zertifiziert. "Wir sind stolz darauf, unsere Vorreiterrolle für die Bundesverwaltung im betrieblichen Umweltschutz konsequent wahrzunehmen", sagte UBA-Vizepräsident Dr. Thomas Holzmann bei einer Feierstunde anlässlich der Enthüllung des EMAS-Logos am Dienstgebäude in Langen. "EMAS unterstützt uns hervorragend darin, die Effizienz unserer internen Abläufe zu verbessern und die notwendige Umweltbelastung zu reduzieren." Das UBA hat seine Umweltmanagementaktivitäten - für Langen und die Liegenschaft am Bismarckplatz in Berlin - in den gerade erschienenen Umwelterklärungen ausführlich dargestellt.

    Nach eineinhalbjähriger Vorarbeit - sie begann Mitte 2003 mit einer umfassenden Erhebung der Umweltaspekte aller Tätigkeiten und Dienstleistungen der Außenstelle in Langen - fand die erfolgreiche Überprüfung durch einen externen Umweltgutachter statt und der Eintrag des zweiten UBA-Standortes in das EMAS-Register bestätigte den begonnenen Prozess. Dabei konnte der UBA-Standort in Langen auf die Erfahrungen aufbauen, die bereits seit 2001 mit dem internen Umweltmanagement in Berlin gesammelt worden waren. Ein wesentliches Kennzeichen von EMAS ist: An der Zustandsanalyse und der Entwicklung der Ziele und Maßnahmen sind die Beschäftigten aktiv beteiligt. Das ermöglicht, die Sichtweisen und Anregungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Verbesserungsprozess zu nutzen; zugleich steigt die Akzeptanz des Systems. Für die Außenstelle in Langen wurde eine lokale Umweltbeauftragte benannt, die den Kolleginnen und Kollegen für Fragen und Anregungen zum betrieblichen Umweltschutz zur Verfügung steht.
    Im EMAS-Prozess wurden zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen bereits realisiert; beispielhaft seien folgende genannt:
    - In Langen wurden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Luftdichtigkeit der Gebäudehülle umgesetzt, die Wärmeverluste verringern und die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten verbessern.
    - Im zentralen Besprechungsraum wurde eine großflächige Tageslichtkuppel installiert. Treppen und Flure des Dienstgebäudes in Langen wurden hell gestrichen, das reduziert den Energieaufwand, schafft eine helle und freundliche Atmosphäre;
    - Am Bismarckplatz wurde ein erstes Dienstkraftfahrzeug mit Dieselmotor und Rußpartikelfilter in Dienst gestellt. Die Schulung der Kraftfahrer in kraftstoffsparender Fahrweise verringerte den durchschnittlichen Verbrauch der dort stationierten Dienstfahrzeuge um mehr als einen Liter pro 100 Kilometer.

    Für die Zukunft hat sich das Amt an beiden Standorten zu weiteren Verbesserungen verpflichtet, die als Umweltprogramm in den Umwelterklärungen auch der Öffentlichkeit zugänglich sind.
    Zudem ist die Einführung von EMAS auch an den übrigen UBA-Standorten geplant. Bis Ende dieses Jahres soll - nach vollzogenem Umzug großer Teile des Amtes von Berlin nach Dessau - das Umweltmanagementsystem im neu errichteten Dienstgebäude Dessau eingeführt werden.
    Die Umwelterklärungen Langen und Bismarckplatz 2004 sind kostenlos erhältlich beim Umweltbundesamt, Zentraler Antwortdienst, Postfach 33 00 22, 14191 Berlin, (Postkarte), Fax 030/89 03-2912, e-Mail: info@umweltbundesamt.de . Die Umwelterklärungen stehen auch im Internet unter der Adresse http://www.umweltbundesamt.de/uba-info/emas.htm zum Herunterladen bereit.
    Dessau, den 25.05.2005
    (3.870 Zeichen)


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    Criteria of this press release:
    Biology, Environment / ecology, Oceanology / climate
    transregional, national
    Organisational matters, Scientific Publications
    German


     

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