Der Atomausstieg ist deutsches Politikum: das Volk gegen die Stromkonzerne, die Regierung mittendrin und die Medien mittenmang dabei. Was aber geschieht im Schatten des öffentlichen Wirbelsturms um Atomgesetznovelle, Ausstiegsgespräche und Restlaufzeiten? Was ist rot-grüne Atompolitik konkret, was sind ihre Rahmenbedingungen?
Das Öko-Institut e.V. lädt ein zur Teilnahme am AG4-Energieseminar am
24. Juli 1999 von 10.30 bis 15.30 Uhr
im Umlandverband Frankfurt, Raum 102
Am Hauptbahnhof 18, 60329 Frankfurt a.M.
Im Rahmen der AG4-Seminarreihe des Öko-Instituts wird nach nunmehr 10 Monaten rot-grüner Ausstiegspolitik das Dickicht der Problempunkte und Konflikt-Arenen durchleuchtet und der derzeitige Stand diskutiert. Das Öko-Institut stellt in diesem Zusammenhang Ergebnisse aus der laufenden Institutsarbeit vor und präsentiert ein policy-paper zum "Einstieg in den Ausstieg".
Welche Strategie verfolgt die Politik? Wie steht es um Zwischenlagerung, Wiederaufarbeitung und Atom-Transporte? Wie wird mit Genehmigungen, Prüfungen und steuerlichen Rückstellungen umgegangen? Und nicht zuletzt: Wie wird der Ausstieg zu einem klimaverträglichen Umstieg, wie verbindet sich das alles mit dem Einstieg in eine zukunftsfähige Energiepolitik ohne Atomstrom?
Programm:
10.30 Uhr: 10 Monate rot-grüne Ausstiegspolitik: Eine Zwischenbilanz.
W. Renneberg, BMU
11.45 Uhr: Problempunkte der Ausstiegspolitik
L. Hahn, Öko-Institut e.V.
13.15 Uhr: Ausstieg per Kostendruck? Wirtschaftlichkeit von AKWs im Wettbewerb
D. Viefhues, HS Bremerhaven/C. Timpe, Öko-Institut e.V.
14.15 Uhr: Ausstieg vs. Klimaschutz? Einstieg in die Energiewende.
F. C. Matthes, Öko-Institut e.V.
Criteria of this press release:
Biology, Economics / business administration, Electrical engineering, Energy, Environment / ecology, Law, Oceanology / climate, Politics
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications, Scientific conferences
German
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