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09/25/2006 15:24

Deutsch als Wissenschaftssprache in Mittel- und Osteuropa

Julia Kesselburg Pressestelle
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

    -50 Leiter deutschsprachiger Studiengänge treffen sich in Bonn-

    Seit Anfang der neunziger Jahre werden deutschsprachige Studiengänge (DSG) im Zeichen der Internationalisierung der Hochschulen auch außerhalb des deutschsprachigen Raumes angeboten und vom DAAD gefördert. In ausgewählten Hochschulen in MOE/GUS werden diese Studiengänge durchgeführt, in denen in einem Aufbau-, Zusatz- oder Vollstudiengang verschiedene Fächer in deutscher Sprache studiert werden können. Die Studiengänge weisen eine herausragende Qualität auf und sind für die Kooperation mit Deutschland von besonderer Bedeutung. Die DSG werden von deutschen Hochschulen und deren Professoren betreut. Die Studenten verbringen in der Regel zumindest ein Semester an der deutschen Partneruniversität, so dass ein "Doppel-Abschluss" erworben werden kann.

    Gegenwärtig werden 25 Studiengänge gefördert. Darunter sind allein 14 Studiengänge in der GUS, besonders in der Russischen Föderation und der Ukraine, die übrigen werden in Bulgarien, Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn durchgeführt. Die Fachrichtungen sind überwiegend Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch Rechtswissenschaften und Politologie. Einige DSG bestehen an Hochschulen, die - etwa in Rumänien - an eine ältere deutsche Tradition anknüpfen.

    Ein Studienplatz in einem DSG ist in MOE/GUS sehr begehrt. Das Studium ist berufsnah, zudem ermöglicht es über Praktika schon früh eine Verbindung zu deutschen oder einheimischen Firmen mit Deutschland-Bezug, die ihrerseits den Absolventen attraktive Positionen anbieten.

    Am Dienstag, dem 26. September 2006, werden sich im Bonner Gustav-Stresemann-Institut (Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn) die rund 50 Projektleiter der DSG - Deutsche wie Ausländer - zu einer ganztägigen Konferenz treffen, um zusammen mit Vertretern des DAAD Erfahrungen auszutauschen und über künftige Wege der Kooperation zu beraten. Anfang der 90er Jahre mag ein rechtswissenschaftlicher DSG beispielsweise im sibirischen Krasnojarsk wie ein Wagnis angemutet haben - heute ist er wie seine "Geschwister" ein Musterbeispiel für akademisches Zusammenwachsen auch über den EU-Raum hinaus und ein lebendiger Beweis für die Kraft des Deutschen als Wissenschaftssprache in ganz Mittel- und Osteuropa, selbst jenseits des Urals.

    Weiterführende Informationen:
    www.daad.de/hochschulen/kooperation/deutsche-sprache-foerdern/studiengaenge/05006.de.html

    Kontakt:
    DAAD, Ref. 321
    Dr. Ulrich Lins
    Tel.: 0228-882 389
    E-Mail: lins@daad.de


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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