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06/14/2007 16:24

Hochschule Albstadt-Sigmaringen feiert Grundsteinlegung

Arne Geertz M. A. PR-Referat
Hochschule Albstadt-Sigmaringen

    Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen hat am Mittwoch, 13. Juni, mit zahlreichen prominenten Gästen aus Politik und Wirtschaft die Grundsteinlegung des 7,5 Millionen Euro teuren Neubaus für die Fakultät Life Sciences gefeiert.
    Auf 1840 Quadratmetern Nutzfläche entstehen in Sigmaringen neue Hörsäle, Büro- und Computerarbeitsräume, vor allem aber zahlreiche neue Labore. Für die Studierenden der Studiengänge Facility Management, Lebensmittel/Ernährung/Hygiene, Pharmatechnik und Biomedical Engineering soll der Neubau eine erhebliche Verbesserung der Studienbedingungen bringen.

    Zurzeit müssen die Studierenden teilweise zwischen dem Campus und verschiedenen Außenstellen pendeln. Studierende und Professoren werden gleichermaßen von den neuen modernen Laboren profitieren, die im Neubau eingerichtet werden. Auch einige zentrale Einrichtungen wie das Akademische Auslandsamt, das Prüfungsamt oder das Studierendensekretariat werden dort in unmittelbarer Nähe zu den Studierenden untergebracht. Pünktlich zum Start des Sommersemesters 2009 sollen sie fertiggestellt sein und in den Studienbetrieb genommen werden.
    "Die allererste Priorität hat bei uns die Bildungspolitik und die Hochschulpolitik", betonte Staatssekretär Gundolf Fleischer vom Finanzministerium Baden-Württemberg. Der Neubau sei ein Beleg für die "großen Anstrengungen, um die Zukunft unseres Landes zu stärken." Fleischer wies auch darauf hin, dass gleichwohl für den Landeshaushalt das Sparen oberstes Ziel bleiben müsse.
    "Die Hochschule liegt dem Land auch weiterhin am Herzen und wir werden alles dafür tun, dass Sie sich positiv weiterentwickeln können", sagte Staatssekretär Dr. Dietrich Birk vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Er lobte die enge Kooperation der Hochschule mit der Wirtschaft und ihr erfolgreiches Wachstum, das sich mit dem Ausbau fortsetzen solle.
    Die wichtige Rolle der Hochschule für die Stadt Sigmaringen und den Landkreis betonte Sigmaringens Bürgermeister Dr. Daniel Rapp. Die Hochschule gebe wichtige Impulse in die Wirtschaft und nicht zuletzt belebten die vielen Studierenden die Sigmaringer Innenstadt.
    Nicht nur in der Region verwurzelt ist die Hochschule mit ihrem Neubau sondern im wahrsten Sinne des Wortes fest verankert. Denn der Neubau wird auf 49 Stahlbetonpfählen errichtet, die zehn Meter tief in den Untergrund eingelassen wurden. Die Erklärung dafür lieferte Wolfgang Peter, Leitender Regierungsdirektor des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg in Ravensburg: "Die Statik ist hier in der Erdbebenzone ein etwas größeres Problem." Auf den Pfählen wird der Neubau hoffentlich allen Erschütterungen standhalten.
    Zu der Feier an der Baustelle waren über hundert eingeladene Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Mitglieder der Hochschule gekommen. Während sie die Ansprachen verfolgten, liefen im oberen Bereich der riesigen Baugrube die Arbeiten unbeirrt weiter, denn der Zeitplan muss eingehalten werden.
    Tempo forderte auch Udo J. Vetter, Vorsitzender des Hochschulrates und beklagte die lange zeitliche Verzögerung, bis im vergangenen Herbst grünes Licht für den Baubeginn gegeben wurde. Vetter freute sich aber über die künftige Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Life Sciences und machte deutlich, welche Bedeutung diese Branche für die Region habe. 80 Prozent der Biotechnologie-Produktion in Deutschland sei entlang der schwäbischen Eisenbahn angesiedelt, berichtete er und zählte zahlreiche bekannte Unternehmen auf.
    Auf die äußerst wechselvolle Vorgeschichte, die bis ins Jahr 1995 zurückreicht, spielte auch Rektor Professor Dr. Günter Rexer an. "Wir in der Hochschule sind heute froh, dass wir uns nicht haben entmutigen lassen und dass wir immer wieder Helfer und Förderer gefunden haben, die uns Mut gemacht haben", sagte er weiter und dankte ganz besonders dem Landtagsabgeordneten Ernst Behringer (CDU), der die Hochschule in ihrem Vorhaben "über die Jahre hinweg unbeirrbar unterstützt hat." Rexer freute sich auch, bald auf einem Campus zu arbeiten, der zu den schönsten in Baden-Württemberg zählen werde.


    more information:

    http://www.hs-albsig.de mehr Infos über die Hochschule


    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Science policy, Studies and teaching
    German


    Eine Kassette mit Bauplänen und aktuellem Informationsmaterial der Hochschule wurde in einer Gemeinschaftsaktion von Wolfgang Peter, Dirk Gaerte, Dietrich Birk, Gundolf Fleischer, Ernst Behringer, Daniel Rapp, Günter Rexer und Udo Vetter im Grundstein einbetoniert.


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