idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
09/23/1997 00:00

Sicherheit im Reisebusverkehr

Wolfgang Scheunemann Presse Forschung und Technik
DaimlerChrysler AG

    Sicherheit im Reisebusverkehr Fahrer-Warn-System beugt Unachtsamkeit vor "Nagelbandrattern" schuetzt vor hektischen Lenkmanoevern

    Stuttgart, im September 1997 - Der etwas zu lange Blick in den Rueckspiegel, der Griff zum Autoradio oder ins Handschuhfach und der gefuerchtete Sekundenschlaf koennen schlimme Folgen haben. Denn haeufig fuehren solch kleine Unaufmerksamkeiten zu schwerwiegenden Unfaellen. Grund genug fuer Daimler-Benz-Forscher, ein wirkungsvolles Fahrer-Warn-System zu entwickeln.

    Im Forschungsreisebus Innovisia unterstuetzt ein solches System den Fahrer bereits tatkraeftig. Eine kleine Kamera hinter der Windschutzscheibe mit nachgeschalteter Bildverarbeitung erkennt den Fahrbahnverlauf sowie die Position und Geschwindigkeit des Fahrzeuges in der Fahrbahn. Daraus laesst sich die Zeitreserve ermitteln, die bis zum voraussichtlichen Ueberfahren des Fahrbahnrandes verbleibt. Unterschreitet diese Zeit einen kritischen Wert, warnt ein akustisches, richtungsweisendes Signal den Busfahrer: Das typische Nagelbandrattern, das man vom Baustellenverkehr her kennt.

    Die grundlegenden Untersuchungen zur Entwicklung des Fahrer-Warn-Systems fuehrten die Wissenschaftler mit Berufskraftfahrern im Fahrsimulator durch. Versuche mit "echtem Einschlafen" lieferten dabei grundlegende Antworten auf die Frage, wie sich aus der Analyse von Fahrdaten wie Lenkbewegung und Lenkwinkel eine zunehmende Muedigkeit oder Unachtsamkeit des Fahrers ableiten laesst, bevor ein schwerwiegender Fahrfehler eintritt.

    Weiterhin zeigten die Versuche, dass die Testfahrer ausserordentlich schnell und ohne hektische Lenkmanoever auf das "Nagelbandrattern" reagieren. Da das Warnsignal richtungsweisend von links oder rechts aus den Bordlautsprechern ertoent, lenkten sie stets in die richtige Richtung. In abschliessenden Fragebogenerhebungen bestaetigten die Versuchspersonen nochmals den hohen Nutzen des Fahrer-Warn-Systems.

    Bildunterschrift: Fahrsimulatorversuche mit "echtem Einschlafen" lieferten Daimler-Benz-Forschern aufschlussreiche Ergebnisse zur Entwicklung eines Fahrer-Warn-Systems. Im Forschungsreisebus Innovisia kommt ein solches System erstmals zum Einsatz.

    Info: Daimler-Benz AG, Presse Forschung und Technik (KOM/P) Dr. Karen Stein Tel.: (0711) 17- 93039, Fax: -94365 e-Mail: 100106.566@compuserve.com Bild und Text: http://www.daimler-benz.com/presse/foto.htm (oder auf Anfrage per Post)


    Images

    Criteria of this press release:
    No fields were selected
    transregional, national
    Research projects
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).