Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik tauschen Erfahrungen aus
Bonn, 21.11.2007. Im Jahr 1972 reisten die ersten DAAD-Stipendiatinnen und Stipendiaten in die Volksrepublik China. Das war noch während der Kulturrevolution - damals war der Deutsche Akademische Austauschdienst der einzige Zugang ins Reich der Mitte. Seit dieser Zeit vergibt der DAAD gemeinsam mit dem chinesischen Bildungsministerium Jahresstipendien an deutsche Studierende und Graduierte. Die ersten deutschen Geförderten haben besonders prägende Erfahrungen gemacht. Aber auch für die heutigen Stipendiaten stellt der Chinaaufenthalt einen entscheidenden Lebensabschnitt dar. Vom 30. November bis 1. Dezember treffen sich mehr als 100 ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten dieses besonderen DAAD-Programms in Bonn. Die meisten von ihnen waren zwischen 1972 und 1989 in China.
Da der Bedarf an "Chinaexperten" in den letzten 35 Jahren stark gestiegen ist, sind viele Alumni in interessante Positionen in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung aufgestiegen und haben die rasante Entwicklung Chinas der letzten Jahrzehnte hautnah miterlebt. Grund genug für den DAAD, ein Alumnitreffen zu organisieren, um Bilanz zu ziehen und Anregungen für die künftige Förderpolitik aufzunehmen.
In Arbeitsgruppen diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welchen Nutzen ein Chinaaufenthalt für Tätigkeiten in der Wirtschaft und in Bereichen wie Medizin, Jura oder Architektur hat. Auch die Frage, welche kulturellen Konstanten die enormen Veränderungen in China in den letzten Jahren überlebt haben, wird ein Thema sein. Die abschließende Podiumsdiskussion mit Vertretern aus dem Bundesbildungsministerium, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft soll Impulse für neue Chinaprogramme des DAAD geben.
Kontakt:
Birgitt Böhme, DAAD
Tel. 0228 / 882-354
E-Mail: boehme@daad.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
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D - 53175 Bonn
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Studies and teaching
German

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