Stuttgarter Chemie bei CHE-Excellenzranking in Spitzengruppe
Beim erstmals durchgeführten "Ranking of Excellent European Graduate Programmes" des Centrums für Hochschulentwicklung CHE (kurz: CHE-Excellence Ranking) konnte sich die Universität Stuttgart im Fach Chemie mit drei Silbermedaillen in den Kategorien Publikationen, Zitationen und Meistzitierte Forscher sowie mit einer Bronzemedaille für Marie-Curie-Projekte für die Excellence-Gruppe qualifizieren. Besonders bemerkenswert ist in diesem Fach zudem der Anteil der internationalen Doktoranden mit 58 Prozent. Mit den Fächern Mathematik, Physik und Biologie ist die Universität Stuttgart in den jeweiligen Top-Gruppen vertreten. In Biologie wurde eine Goldmedaille in der Kategorie Zitationen erreicht. "Das hervorragende Abschneiden der Universität Stuttgart zeigt hier am Beispiel der Naturwissenschaften die herausragende Bedeutung, die die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Uni Stuttgart genießt", so Rektor Prof. Wolfram Ressel. Mit dem neuen Forschungsprofil und neuen Strukturen in Forschung und Lehre will sich die Universität Stuttgart im zukünftigen Wettbewerb der Wissenschaftsstandorte auch weiterhin stellen. "Exzellente Forschung und Lehre sind die Fundamente, um die besten Studierenden, Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen."
Mit dem jetzigen Erfolg knüpft die Stuttgarter Chemie an das hervorragende Abschneiden beim CHE-Forschungs-Ranking 2006 an. Damals schaffte sie es gemeinsam mit den Fächern Mathematik und Physik in die Spitzengruppe, insgesamt wurde den Stuttgarter Naturwissenschaften der Titel "Aufsteiger des Jahres" verliehen. Beim CHE-Ranking 2007 wurden die Fächer Bauingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau und Architektur auf den vorderen Plätzen gerankt.
Das CHE-Excellence Ranking wurde zunächst für die Fächer Biologie, Chemie, Physik und Mathematik entwickelt und soll Absolventen bei der Suche nach einer passenden Hochschule für das Masterstudium oder die Promotion in Europa unterstützen. In einer Vorauswahl anhand von vier Indikatoren (Zahl der Publikationen, Zitationen im Verhältnis zum Weltstandard, Anzahl meistzitierter Forscher und Beteiligungen am Marie-Curie-Programm der Europäischen Union) wurden rund 500 Fachbereiche an etwa 250 Hochschulen in 20 Ländern Europas identifiziert, die zumindest bei einem der Indikatoren mit herausragenden Leistungen aufwarten konnten und dafür eine "Bronze-", "Silber-" oder "Goldmedaille" erhielten. Die Fakultäten, die mit einer Silber- oder Goldmedaille versehen wurden, gehören zur Top-Gruppe. Mit mindestens drei Silbermedaillen gehört man der Excellence-Gruppe an. Während pro Fach etwa 120 Hochschulen mindestens eine Medaille vorweisen können und als Top-Gruppe gelten, konnten sich daraus jeweils nur etwa 25 für die Excellence-Gruppe qualifizieren. Bundesweit sind 13 Hochschulen in Deutschland mit mindestens einem Fach in der Excellence-Gruppe vertreten.
http://www.excellence-ranking.org
Criteria of this press release:
Biology, Information technology, Mathematics, Physics / astronomy
transregional, national
Studies and teaching, Transfer of Science or Research
German

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