Studie der TU Darmstadt zum Image des Staatstheaters Darmstadt erschienen
Darmstadt, 12.12.07. Eine jetzt erschienene Studie der TU Darmstadt bestätigt den guten Ruf des Darmstädter Staatstheaters bei den Darmstädtern und in der Region. Dabei wird das Theater von seinen Besuchern sogar noch besser bewertet als von jenen, die es nur vom Hörensagen kennen. Darmstädter Theaterbesucher sind meist treue Begleiter "ihres" Staatstheaters über Jahrzehnte hinweg.
Die Studie zum Image des Staatstheaters wurde im Auftrag des Staatstheaters Darmstadt am Institut für Soziologie der TU von Prof. Dr. Martina Löw, Silke Steets und Sergej Stoetzer zusammen mit einer Gruppe von 42 Studierenden erarbeitet. Dabei wurden Entscheider aus Wirtschaft und Politik, Kulturschaffende, aber auch Theatergänger zu ihren Eindrücken und Einschätzungen befragt.
Ein wesentlicher Unterschied im Bild des Theaters ergibt sich je nachdem, aus welchem Bereich die Befragten kommen: So haben Führungskräfte aus den Bereichen Kultur, Politik, Wirtschaft und Bildung ein deutlich positiveres Bild vom Darmstädter Theater als Führungskräfte aus den Kirchen und Kultur-Fachleute in den Medien.
Viele Theatergänger lieben die für sie zum Theaterbesuch gehörenden Rituale, zum Beispiel der Kleidung, des Ankommens, oder der Rahmung durch einen Restaurantbesuch. Ein Theaterbesuch wird auch dadurch häufig zum Kernelement einer ausgiebigen und nicht alltäglichen Abendgestaltung. Als Gründe, ins Staatstheater zu gehen, wurden vor allem "Aneignung und Pflege der Kultur", "Unterhaltung", "lebenslange, lieb gewonnene Praxis" sowie "geselliges Beisammensein mit Freunden/Partner" genannt.
Werbung für das Staatstheater halten viele Theatergänger für überflüssig: Zu selbstverständlich gehört das Theater zu ihrem Leben. Informationen werden meist den Printmedien entnommen, Internet-Nutzung ist noch relativ selten. Auch Gelegenheitsgänger fühlen sich gut informiert. Die Fassadenarbeiten und die Renovierungen werden von den Bürgern und Bürgerinnen gewürdigt. Vielen ist aber die wenig gestaltete Georg-Büchner-Anlage vor dem Gebäude in ihrem derzeitigen Zustand ein Dorn im Auge.
Bei der Erstellung der Studie wurden zwei methodische Instrumente eingesetzt. Im ersten Schritt wurden 214 ausgewählten Personen des regionalen öffentlichen Lebens angeschrieben mit der Bitte, ein hypothetisches Gespräch zu ergänzen.
Im zweiten Teil der Befragung wurden mit 48 Personen ausführliche, leitfadengestützte Telefoninterviews durchgeführt. Ungefähr die Hälfte dieser Befragten sind Abonnenten, die andere Hälfte geht gelegentlich ins Theater. Neben einigen Fragen mit vorgegebenen Antwortkategorien waren die Interviewten aufgefordert, von ihrem Verständnis von Theater und ihren Erfahrungen mit dem Staatstheater Darmstadt frei zu erzählen.
Medienkontakt:
Prof. Dr. Martina Löw, Institut für Soziologie, TU Darmstadt, Tel. 06151-164475
Philipp Contag-Lader, Staatstheater Darmstadt, Tel. 06151-2811204
he
http://raumsoz.ifs.tu-darmstadt.de/aktuelles/aktuelles.htm - Download der Studie
Criteria of this press release:
Art / design, Music / theatre, Social studies
regional
Research results, Scientific Publications
German

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