Presseinformation
Nr. 003 / lg / 25.01.2008
Gemeinsam zu neuen Ufern
KIT baut seine deutsch-französischen Aktivitäten in Forschung und Lehre aus - Am 1. Februar feiert KIT-DeFI seinen Auftakt
Unter dem Dach des neu gegründeten Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bündeln das Forschungszentrum und die Universität ihre Aktivitäten mit den französischen Partnern und haben zum 1. Januar 2008 die Deutsch-Französische Initiative (KIT-DeFI) gegründet. Die feierliche Auftaktveranstaltung am 1. Februar markiert den Beginn des gemeinsamen Handelns im KIT bei der Zusammenarbeit mit den französischen Partnern in Forschung und Lehre.
Die Deutsch-Französische Initiative im KIT ist künftig der zentrale Ansprechpartner für alle Kooperationen des Forschungszentrums und der Universität mit französischen Partneruniversitäten und Forschungseinrichtungen. Sowohl an der Universität als auch im Forschungszentrum hat die deutsch-französische Zusammenarbeit eine lange Tradition. Bereits seit ihrer Gründung pflegt die Fridericiana intensive Beziehungen zu französischen Hochschulen und Universitäten. "Mit der Einrichtung von KIT-DeFI betonen wir, wie wichtig uns diese Beziehungen sind und wollen die bestehenden sehr fruchtbaren Kooperationen noch weiter ausbauen", so Professor Wolfgang Seemann von der Universität, der KIT-DeFI gemeinsam mit Professor Johannes Blümer vom Forschungszentrum leiten wird.
Die Universität bietet schon heute eine breite Palette von deutsch-französischen Studiengängen an, hauptsächlich im Maschinenbau, aber auch in der Physik sowie in den Fächern Biotechnologie, Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Elektro- und Informationstechnik. Gleichzeitig unterhält das Forschungszentrum zahlreiche Kooperationen mit französischen Forschungseinrichtungen oder führt gemeinsame bilaterale bzw. internationale Forschungsprojekte durch. Beispiele sind das Nanovalley der Universitäten Karlsruhe und Straßburg sowie langjährige Kooperationen des Forschungszentrums mit dem CEA (Commissariat à l?Energie Atomique) oder das Edelweiss Experiment im Fréjus Tunnel zur Erforschung der dunklen Materie. An der Universität gibt es ebenfalls Zusammenarbeiten in der Forschung, zum Beispiel im Deutsch-Französischen Institut für Umweltforschung (DFIU).
Defis wird zu KIT-DeFI
KIT-DeFI wird künftig alle deutsch-französischen Doppeldiplom-Studiengänge koordinieren und ist somit Nachfolger der Defis-Geschäftsstelle. Diese 1994 an der Universität ins Leben gerufene Einrichtung betreute bislang vor allem den zahlenmäßig stärksten deutsch-französischen Doppeldiplom-Studiengang Maschinenbau. So haben in den letzten 11 Jahren 480 Maschinenbaustudenten sowohl ein Karlsruher Diplom als auch einen Abschluss an der Ecole Nationale Supérieure d'Arts et Métiers (ENSAM) in Paris/Metz oder am Institut National des Sciences Appliquées des Lyon (INSA) erworben.
Jedoch gehen die neuen Aufgaben von KIT-DeFI am KIT über den bisherigen Wirkungskreis der Defis weit hinaus. "KIT-DeFI soll in der Deutsch-Französischen Kooperation neue Maßstäbe setzen", betont Professor Johannes Blümer. "Neben dem bewährten Austausch von Studierenden sehe ich auch sehr gute Chancen für gemeinsam betreute Promotionen und in gemeinsamen Forschungsprojekten." Eine der Kernaufgaben der Deutsch-Französischen Initiative am KIT wird es sein, Forschung und Lehre in der Zusammenarbeit mit den französischen Partnern mehr zu verzahnen. So will die neue Einrichtung am KIT auch in der Graduiertenausbildung stärker mit den Partneruniversitäten zusammenzuarbeiten und ein deutsch-französisches Doktorandenkolleg ins Leben rufen. Geplant sind unter anderem Sommerschulen, die Einrichtung deutsch-französischer Forschergruppen sowie eines Kolloquiums, ein Stipendienprogramm und die Förderung gemeinsamer deutsch-französischer Forschungsprojekte.
Die feierliche Auftaktveranstaltung zu KIT-DeFI
findet statt am
Freitag, 01. Februar 2008, 14.00 Uhr,
im Tulla-Hörsaal der Universität Karlsruhe (TH),
Geb. 11.40 (Ehrenhof).
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.
Das Programm:
14:00 Uhr Begrüßung durch die KIT-DeFI-Leitung:
Prof. Dr. Johannes Blümer, Forschungszentrum Karlsruhe
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Seemann, Universität Karlsruhe (TH)
14:10 Uhr Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Deutsch- Französische Initiative im KIT (KIT-DeFI)
Prof. Dr. Horst Hippler, Rektor der Universität Karlsruhe (TH)
Prof. Dr. Eberhard Umbach, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Karlsruhe (FZK)
14:40 Uhr Grußwort des französischen Generalkonsuls in Stuttgart,
Christian Dumon
14:50 Uhr Interkulturelle Kommunikation eine deutsch-französische Herausforderung,
Prof. Dr. Bernd Müller-Jacquier
15:30 Uhr Meine Erfahrung mit dem deutsch-französischen Ingenieurstudiengang Maschinenbau,
Dipl.-Ing. Wolfgang Rückert
15:45 Uhr Edelweiss: Recherche directe de la Matière Noire au Tunnel de Fréjus.
Das Fréjus-Experiment mit dem CNRS,
Astrid Chantelauze
16:00 Uhr Stehempfang im Foyer des Gebäudes 11.40
Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehen die Universität Karlsruhe und das Forschungszentrum Karlsruhe zusammen. Gemeinsam arbeiten hier 7500 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 600 Millionen Euro.
Mit KIT entsteht eine Institution international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. KIT soll Attraktionspunkt für die besten Köpfe aus der ganzen Welt werden, neue Maßstäbe in Lehre und Nachwuchsförderung setzen und das führende europäische Zentrum in der Energieforschung bilden. Im Bereich der Nanowissenschaften will KIT eine weltweit führende Rolle einnehmen. Ziel von KIT ist es, einer der wichtigsten Kooperationspartner für die Wirtschaft zu sein.
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: presse@verwaltung.uni-karlsruhe.de oder +49 721 608-2089.
Gemeinsam im Boot: Das KIT intensiviert seine Beziehungen zu den französischen Partner.
Source: Bild: Tomi Ungerer
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications, Studies and teaching
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).