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02/04/2008 10:01

Medizin-Nobelpreisträger spricht in der RUB

Dr. Josef König Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum

    Nr. 37

    Sir Richard Timothy Hunt hält öffentlichen Vortrag
    Neueste Erkenntnisse über Krebsentstehung und Zellteilung

    Über Krebsentstehung und Zellteilung spricht der Träger des Nobelpreises für Medizin 2001 Prof. Dr. Sir Richard Timothy Hunt am 7. Februar 2008 (18 Uhr, Hörsaal NC 6/99). Der Biochemiker ist Gast des Graduiertenkollegs 736 "Entwicklung und Plastizität des Nervensystems: Molekulare, synaptische und zelluläre Mechanismen" (Sprecherin: Prof. Dr. Petra Wahle). Die Öffentlichkeit ist herzlich willkommen.

    Timothy Hunt

    Der Britische Biochemiker Timothy Hunt (geboren 1943) erhielt 2001 zusammen mit Paul Nurse und Leland H. Hartwell den Nobelpreis für Medizin "für ihre Entdeckungen betreffend der Kontrolle des Zellzyklus". Zurzeit arbeitet er in den Londoner Clare Hall Laboratories, South Mimms, England.

    Graduiertenkolleg Entwicklung des Nervensystems

    Das Graduiertenkolleg 736 befasst sich mit Fragen wie: Wie wachsen junge Nervenzellen, wie reift das Gehirn? Wie lernen Gehirnzellen miteinander zu kommunizieren? Und welche Folgerungen lassen sich daraus für die Bekämpfung von Nervenkrankheiten wie z.B. Parkinson ableiten? Betreut werden die Teilnehmer von Wissenschaftlern aus den Fakultäten für Biologie, Chemie, Medizin und Psychologie. Das Forschungsprogramm gliedert sich in drei Bereiche: Der erste Arbeitsbereich befasst sich damit, wie Nervenzellen miteinander kommunizieren, wie sich elektrische und chemische Kontaktstellen (Synapsen) zwischen Nervenzellen bilden und funktionstüchtig werden, und wie sie mittels sog. Neurotransmitter Signale übertragen. Im zweiten Arbeitsbereich untersuchen die Stipendiaten, wie Nervenzellen und Hirnbereiche sich strukturell ausdifferenzieren und welche Rolle Nervenwachstumsfaktoren und Rezeptoren dabei spielen. Im dritten Arbeitsbereich geht es unter anderem darum, wie die Neubildung von Nervenzellen gesteuert wird und wie sich Nervenzellen nach Hirnverletzungen regenerieren. Das Forschungsprogramm wird durch ein praktisches und theoretisches Studienprogramm begleitet. So werden die Teilnehmer in einer Vielzahl neurowissenschaftlicher Konzepte und in modernsten Techniken und Messverfahren ausgebildet.

    Weitere Informationen

    Dipl.-Biol. Markus Rothermel, Lehrstuhl Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-26793, E-Mail: markus.rothermel@rub.de


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    Criteria of this press release:
    Biology, Information technology, Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
    regional
    Miscellaneous scientific news/publications
    German


     

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