Mit einem Teilnehmerrekord von 386 Chemiestudierenden sowie jungen Chemikerinnen und Chemikern aus 31 Ländern beginnt am 27. März 2008 an der Universität Rostock das 10. Frühjahrssymposium des Jungchemikerforums der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Zu den Teilnehmern zählt auch eine 17köpfige Delegation aus den USA, die sich im Rahmen eines Austauschs zwischen der GDCh und der American Chemical Society (North Eastern Section) aktiv an der Tagung beteiligt.
Während der dreitägigen Veranstaltung haben die Teilnehmer Gelegenheit, 27 Vorträge aus allen Gebieten der Chemie zu hören und darüber mit ihren Kollegen zu diskutieren - alles in Englisch, versteht sich. Diskussionen wird es vor allem auch zu den 209 Posterbeiträgen geben. Die jungen Leute lernen Präsentationssicherheit und können wichtige berufliche (und freundschaftliche) Kontakte knüpfen.
Die jungen Chemiker sind allerdings nicht ganz unter sich. Der GDCh-Präsident, Professor Dr. Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz, wird zur Eröffnung ein Grußwort sprechen, in dem er auf die Bedeutung internationaler Netzwerke und Plattformen in der Chemie eingeht. Professor Dr. Peter Wasserscheid, Universität Erlangen-Nürnberg, berichtet über seine Forschungsarbeiten über Ionische Flüssigkeiten als neue Materialien für die Katalyse. Professor Dr. Henning Hopf (Braunschweig) nimmt sich in einem Abendvortrag der Frage an, ob Innovationen erfunden werden können, und Professor Dr. Uwe T. Bornscheuer von der Universität Greifswald zeigt, wie einige Probleme in der organischen Synthese mit Mitteln der modernen Biokatalyse gelöst werden können.
Neben dem wissenschaftlichen Programm haben die Jungchemiker Zeit zum "Abschalten" - bei einer geführten Tour durch Rostock und einem Welcome Barbecue (beides bereits am 26. März), in den Kaffeepausen, beim Champagner-Empfang, beim Conference Dinner mit anschließender Party oder bei der abschließenden Schiffstour auf der Ostsee.
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit über 27.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Die ersten GDCh-Jungchemikerforen wurden 1997 gegründet. Zur Zeit bestehen rund 45 lokale Foren. Die Jungchemiker organisieren z. B. Vorträge - auch für die breite Öffentlichkeit - Workshops und Jobbörsen. Das jährliche Frühjahrssymposium wird immer von einem anderen regionalen GDCh-Jungchemikerforum organisiert, in diesem Jahr erstmals vom JCF-Rostock unter Vorsitz von Hanns Martin Kaiser vom Leibniz-Institut für Katalyse.
Criteria of this press release:
Biology, Chemistry
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications, Organisational matters, Scientific conferences
German

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