Bernd Greiner und Jan Philipp Reemtsma sind für ihre in der Hamburger Edition
erschienenen Bücher in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" für den Leipziger
Buchpreis nominiert
Bernd Greiners "Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam" und Jan Philipp Reemtsmas "Vertrauen und Gewalt. Versuch über eine Konstellation der Moderne" sind zwei der fünf für den Preis der Leipziger Buchmesse 2008 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominierten Bücher. Beide sind in der Hamburger Edition, dem Verlag des Hamburger Instituts für Sozialforschung, erschienen. Wie die siebenköpfige Jury am Mittwoch, den 6. Februar 2008 bekannt gab, wurden aus mehr als 750 eingereichten Titeln je fünf herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen in den drei Kategorien Belletristik, Übersetzung und Sachbuch ausgewählt.
Die drei Preisträger werden am 13. März 2008, dem ersten Tag der Leipziger Buchmesse, von der Jury ermittelt und erhalten im Anschluss ihre Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von je 15.000 € dotiert ist. Der 2008 zum fünften Mal vergebene Preis wird durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützt; Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB).
Bernd Greiner, Leiter des Arbeitsbereichs "Theorie und Geschichte der Gewalt" am Hamburger Institut für Sozialforschung, untersucht in "Krieg ohne Fronten" das Agieren der USA im Vietnamkrieg und wie das Zusammenspiel von institutionellen, politischen und militärischen Akteuren zu einer Eskalation der Gewalt führte. Seine im September 2007 erschienene Studie wurde bereits vielfach als ebenso differenzierte, wie scharfsinnige Analyse bisher weitgehend unbeachteter Quellen gelobt.
In "Vertrauen und Gewalt" beleuchtet Jan Philipp Reemtsma, Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung, die Illusionen, Paradoxien und Tabus, die das Verhältnis der Moderne zur Gewalt kennzeichnen. In einer einzigartigen Verknüpfung von historischen, philosophischen, soziologischen und literarischen Analysen und Betrachtungen fragt Jan Philipp Reemtsma, wie extreme Gewalt und das Ziel ihrer Bändigung in der Moderne koexistieren können und warum die kommunikative Funktion von Gewalt und ihre Beziehung zum Vertrauen so wenig beachtet werden. Er plädiert für ein Ende der Illusionen über Gewalt als Konstante der menschlichen Gesellschaft, das jedoch weder zu Zynismus, noch zu einer Abkehr vom festen Willen, sie zurückzudrängen, führen muss.
Leseproben aller Titel sind unter www.literaturport.de hörbar. Weitere Informationen zum Preis der Leipziger Buchmesse finden Sie unter: www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
Sollten Sie weitere Informationen zum Verlag und seinen (prämierten) Büchern benötigen, wenden Sie sich bitte an:
Hamburger Edition HIS Verlagsges. mbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jürgen Determann
Tel. 0049-40-414097-34
Fax 0049-40- 414097-11
E-Mail: Juergen.Determann@his-online.de oder hamburger-edition@his-online.de
http://www.Hamburger-Edition.de
Sollten Sie weitere Informationen zum Hamburger Institut für Sozialforschung benötigen, wenden Sie sich bitte an:
Hamburger Institut für Sozialforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Regine Klose-Wolf
Tel. 0049-40-414097-12
E-Mail: presse@his-online.de
http://www.his-online.de
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Scientific Publications
German

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