Universität Bonn wird mit Kölner und Jülicher Partnern NRW-Bewerbung einreichen
Das Kabinett hat am heutigen Dienstag beschlossen, die Kosten für den Bau und einen zehnprozentigen Anteil an den laufenden Kosten des nationalen Demenzforschungszentrums zu übernehmen, falls die Bundesregierung sich für den Standort Nordrhein-Westfalen entscheidet. Die Bundesregierung hatte Anfang des Jahres die Gründung eines solchen "Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen" in der Helmholtz-Gemeinschaft angekündigt. Dort sollen beispielsweise Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson erforscht werden. Bis Ende dieser Woche können sich medizinische Fakultäten in Deutschland darum bewerben, Standort des mit jährlich 50 bis 60 Millionen Euro ausgestatteten Zentrums zu werden. Für Nordrhein-Westfalen wird sich die Universität Bonn in Abstimmung mit Beteiligten in Köln und Jülich als Standort des Kernzentrums bewerben. Als Partnereinrichtungen werden Düsseldorf und Essen/Bochum ins Rennen gehen.
Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte: "Wir rechnen uns gute Chancen aus, weil es hier die besten Forscher auf dem Gebiet gibt. Das Demenzforschungszentrum wäre für Nordrhein-Westfalen ein weiterer Meilenstein bei der Aufholjagd zum Innovationsland Nr. 1." Nach Meinung führender Experten prädestiniert die Kompetenz in der Neuro- und Alternsforschung in und um Bonn die Region als Standort des neuen Forschungszentrums. Zu den herausragenden Adressen gehören in Bonn die Stiftung caesar unter dem Dach der Max-Planck-Gesellschaft, das Universitätsklinikum und Life & Brain. Mit dem Forschungszentrum Jülich, den beiden Max-Planck-Instituten für Biologie des Alterns und für Neurologische Forschung in Köln sowie dem Exzellenzcluster für Alternsforschung an der Universität in Köln liegen weitere hochkarätige Forschungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe.
Die Landesregierung stellt sich mit der Bereitschaft zur Finanzierung eines nationalen Demenzforschungszentrums den Herausforderungen, die sich aus der demographischen Entwicklung ergeben. Dementielle Erkrankungen sind im Zusammenhang mit einer älter werdenden Bevölkerung ein stetig wachsendes Problem. In Nordrhein-Westfalen leben zurzeit bereits mindestens 1,5 Millionen Menschen, die älter als 75 Jahre sind.
Criteria of this press release:
Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
transregional, national
Science policy
German

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