Mecklenburg-Vorpommern hat seit dem 1. Februar ein neues Unternehmensnetzwerk für optische Technologien. Bei der Auftaktveranstaltung haben die Netzwerkpartner die Kooperationsverträge unterzeichnet. Das von der neoplas GmbH in Greifswald initiierte und gemanagte Netzwerk "OPTONOVIS-NET" ist einer der 16 Gewinner der laufenden Ausschreibungsrunde im Förderwettbewerb "Netzwerkmanagement-Ost (NEMO)" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Durch die NEMO-Förderung sollen die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) gestärkt und durch Schaffung einer im Wettbewerb notwendigen kritischen Masse neue Marktchancen eröffnet werden.
OPTONOVIS-NET ist ein Zusammenschluss von neun Unternehmen den Branchen wie der optische Messtechnik, Elektronik, Automation oder Feinmechanik:
- neoplas control GmbH, Greifswald
- Cziotec Industrie-, Umform- u. Werkzeugtechnik GmbH, Greifswald
- VISUTRONIK GmbH, Neubrandenburg
- CEcert GmbH, Wismar
- DER Elektronik GmbH, Rostock
- Silicann Technologies GmbH, Rostock
- ml&s GmbH und Co. KG, Greifswald
- progress4 Offline-/ Online Produktion GbR, Greifswald
- OptoPrecision GmbH, Bremen
Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP) in Greifswald, die Fachhochschule Stralsund sowie die Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg und die RWI Regionale Wirtschaftsinitiative Ost Mecklenburg-Vorpommern e.V. sind assoziierte Mitglieder des Netzwerks. Ziel von OPTONOVIS-NET ist die Entwicklung, Produktion und weltweite Vermarktung von Systemlösungen in den drei Bereichen Hochleistungsdiagnostik, Bildverarbeitung und Sensorik. "Wir wollen mit unserem Konzept aus Markting und Unterstützung bei gemeinsamen Projekten echten Mehrwert für das Netzwerk und die Region schaffen", sagt neoplas-Geschäftsführer Dr. Marko Häckel.
In der Hochleistungsdiagnostik will sich das Netzwerk insbesondere auf attraktive Nischenmärkte in der Prozesssteuerung und der Spurengasanalyse konzentrieren. Ein schwarzes Schaf unter einer Milliarde weißer Schafe zu finden - dazu ist im übertragenen Sinne die am INP Greifswald entwickelte Q-MACS-Technologie (Quantenkaskadenlaser-Mess- und Steuersystem) in der Lage. "Der Markt für die Hochleistungsdiagnostik von gas- und plasmaförmigen Medien ist noch relativ jung und zeichnet sich generell durch große Zuwachsraten und ein ho¬hes Marktpotenzial aus.", sagt Dr. Peter Scheffler, Netzwerkmanager von OPTONOVIS-NET bei der neoplas GmbH.
Die Greifswalder neoplas GmbH ist das Transferzentrum des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald) und arbeitet auf den Gebieten Technologietransfer, -vermittlung und -management für Forschungseinrichtungen und technologieorientierte Unternehmen.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
regional
Transfer of Science or Research
German

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