2005 vereinbarten Deutschland und Russland eine strategische Zusammenarbeit in Bildung und Forschung. Der danach gegründete Deutsch-Russische Kooperationsverbund Biotechnologie startete im Januar 2008 seine zweite Projektphase, die bis Ende 2010 läuft und für Wissenschaft und Wirtschaft eine Vielzahl neuer Seminare und Foren bietet.
Kassel. 2005 vereinbarten Deutschland und Russland eine strategische Zusammenarbeit in Bildung und Forschung. Der danach gegründete Deutsch-Russische Kooperationsverbund Biotechnologie startete im Januar 2008 seine zweite Projektphase, die bis Ende 2010 läuft und für Wissenschaft und Wirtschaft eine Vielzahl neuer Seminare und Foren bietet.
Die Koordination liegt in den Händen der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) sowie des Ost-West-Wissenschaftszentrums der Universität Kassel (OWWZ). Während die ZAB vornehmlich Kooperationen im Wirtschaftssektor betreut, spezialisiert sich das OWWZ auf den Aufbau und die Stabilisierung von Kooperationen in Forschung und Entwicklung. Hier werden in erster Linie Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen in Hessen zur Mitwirkung eingeladen.
Thematisch konzentriert sich die Zusammenarbeit auf die Bereiche:
- Genomics und Proteomics
- Molekularbiologie und Molekularmedizin
- Bioinformatik
- Lebensmittelbiotechnologie
- Agrar- und Forstbiotechnologie
- Umweltschutz
- Pharmazeutik und Medizinprodukte
Eine umfangreiche Internet-Datenbank russischer Biotechnologie-Unternehmen und Einrichtungen steht den Interessenten unter der Projektwebsite der ZAB www.bis-rus.com zur Verfügung. Verschiedene Suchkriterien ermöglichen ein schnelles Auffinden von potenziellen Partnern und ermöglichen eine direkte Kontaktaufnahme.
Das Spektrum der Dienstleistungen des OWWZ umfasst eine Informationsplattform und Partnerbörse im Internet (www.biotechnology.owwz.de), Newsletter-Versand, Veranstaltung von Deutsch-Russischen Tagungen und Qualifizierungsseminaren sowie individuelles Partner-Matching. 22 Partnerschaften in Forschung und Entwicklung konnten in der ersten Projektphase aufgebaut werden, für weitere 50 Projekte aus Russland werden aktuell Kooperationspartner gesucht.
In 2008 bietet das OWWZ im Rahmen seines Aktivitätsbereiches folgende Angebote:
- Online-Seminare: Biotechnologie in Russland (www.biotechnology.owwz.de)
- Deutsch-Russisches Biotech-Forum in Pushchino (Moskauer Gebiet): Präsentation deutscher und russischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Institutsbesuche, Deutsch-
Russischer Workshop: "FP7 Life Sciences - Project Development and Application" (3. Oktober) (www.biotechnology.owwz.de)
- Deutsch-Russisches Forum Hannover - BIOTECHNIKA (7.-9. Oktober):Präsentationen deutscher und russischer Biotechnologie-Unternehmen und Forschungseinrichtungen;
Qualifizierungsseminar "Funding and Project Management for German-Russian joint projects"
Der Kooperationsverbund hat das Ziel, die bisherige Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen beider Länder zu initiieren bzw. auf eine systematische und nachhaltige Grundlage zu stellen.
Auf deutscher Seite sind die Bundesländer Brandenburg, Berlin und Hessen an dem Projekt beteiligt. Neuer Partner ab 2008 ist das "German-Russian Virtual Network Computational Systems Biology", organisiert von der Universität Bielefeld. Gefördert wird der Verbund auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bzw. den beteiligten Ländern.
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Info
Universität Kassel
UniKasselTransfer
Ost-West-Wissenschaftszentrum
Dr. Gabriele Gorzka
Dipl.-Biol. Nicole Burghardt
Tel +49 561 804-3609 / 3567
Fax: +49 561 804-3792
E-Mail: gorzka@uni-kassel.de
http://www.biotechnology.owwz.de
Criteria of this press release:
Biology, Information technology
transregional, national
Transfer of Science or Research
German

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