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03/20/2008 13:20

Gemeinsam für eine deutsche TU in Pakistan

Nora Neuwinger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

    "Arbeitsgemeinschaft Technische Universität Lahore e.V." gegründet

    Bonn, 20.03.2008. In Bonn haben sich neun deutsche Hochschulen unter der Führung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zur "Arbeitsgemeinschaft Technische Universität Lahore e.V." zusammengeschlossen. Die Arbeitsgemeinschaft hat sich den Aufbau einer Technischen Hochschule nach deutschem Modell in Lahore, Pakistan, zum Ziel gesetzt. Das Projekt wird vollständig aus Mitteln des pakistanischen Staates finanziert und ermöglicht Planung, Aufbau und Betrieb einer Hochschule für 5.000 Studierende. Ein Vorlaufprojekt startet im Herbst 2008, der reguläre Lehr- und Forschungsbetrieb ist für das Jahr 2010 geplant.

    Zu den Mitgliedern des Vereins zählen neben dem DAAD neun deutsche Hochschulen, die eigene Studiengänge und Forschungsvorhaben in dieses ehrgeizige Projekt einbringen wollen. Präsident des Vereins ist Professor Dr. Bernd Mahr (TU Berlin), Vizepräsidenten sind Dr. Dietmar Ertmann (Kanzler der Universität Karlsruhe), Professor Dr. Wulf Fischer (Rektor der FH Bonn-Rhein-Sieg) sowie der Generalsekretär des DAAD, Dr. Christian Bode. Als weitere Gründungsmitglieder waren die Universität Bochum, die Universität Bonn, die BTU Cottbus, die TU Bergakademie Freiberg, die Universität Gießen und die Universität Paderborn vertreten.

    Das Projekt einer Technischen Universität nach deutschem Modell in Pakistan geht zurück auf die Initiative der pakistanischen Higher Education Commission (HEC). Es beinhaltet Planung, Aufbau und Betrieb einer Hochschule für 5.000 Studierende auf einem neu zu errichtenden Campus in der Nähe von Lahore. Integraler Bestandteil der Planung ist ein Technologiepark zur Förderung und Vermarktung industrienaher Forschung und Entwicklung. Eine unter Federführung des DAAD erstellte Pilotstudie wurde von der Regierung Pakistans bereits genehmigt und die Finanzierung auf zehn Jahre zugesagt.

    Die überwiegend naturwissenschaftlich-technischen Studiengänge der neuen Universität, die zum Bachelor- bzw. Masterabschluss der jeweils verantwortlichen deutschen Hochschule führen, stehen in engem Zusammenhang mit den Forschungsaktivitäten der aufzubauenden Fachbereiche. Zur Qualitätssicherung ist anfangs ein sehr hoher Anteil deutscher und internationaler Wissenschaftler vorgesehen. Auch die Schlüsselstellen in Leitung und Verwaltung sollen nach dem Willen beider Partner mit deutschen Hochschulexperten besetzt werden.

    Die Aufnahme des Lehr- und Forschungsbetriebs auf dem Campus ist für das Jahr 2010 geplant. Als Vorlaufprojekt sollen ab Herbst 2008 in einem von der pakistanischen Regierung zur Verfügung gestellten Gebäude in Lahore zwei bis drei ausgewählte Masterprogramme deutscher Hochschulen eingerichtet werden.

    Das deutsche Hochschulprojekt ist Teil eines Großprojektes der HEC, das die Gründung von acht bis zehn Technischen Universitäten nach den Modellen verschiedener Industrieländer zum Ziel hat. Weitere europäische Projektpartner sind Österreich, Frankreich, Italien und Schweden.

    Kontakt:
    Ursula Saarbeck, DAAD
    Referat Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan
    Tel.: 0228 / 882-596
    E-Mail: saarbeck@daad.de

    Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Francis Hugenroth
    Tel: 0228 / 882-454
    Fax: 0228 / 882-659
    E-Mail: presse@daad.de
    www.daad.de
    Kennedyallee 50
    D - 53175 Bonn


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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