Die Studierenden und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Virologie der Uni Würzburg dürfen auf einen hochkarätigen Gast gespannt sein: Der britische Professor Mark Marsh wird sechs Monate lang bei ihnen forschen. Er gehört zu den herausragenden ausländischen Wissenschaftlern, die in diesem Jahr mit einem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet werden.
Die Preisträger bekommen jeweils 60.000 Euro (laut Humboldt-Stiftung) und können damit in Deutschland eine Zeit lang an einem Institut ihrer Wahl arbeiten. Dass Marsh Würzburg ausgesucht hat, kommt für die hiesigen Virologen einer Auszeichnung gleich. Er wird hier unter anderem mit Professorin Sibylle Schneider-Schaulies und dem Lehrstuhlinhaber Axel Rethwilm forschen.
Mark Marsh ist international vor allem für seine Arbeiten über die Aufnahme von Viren in Zellen, über den Zusammenbau neuer Viruspartikel und über die Freisetzung von Viren aus infizierten Zellen bekannt. Er hat durch seine Arbeiten ganz wesentlich dazu beigetragen, das Wissen über die Aufnahme so wichtiger Infektionserreger wie HIV und Herpesviren in Zellen zu mehren. Marsh kommt aus London; dort ist er Direktor der zellbiologischen Abteilung des Medical Research Council. Wann er seinen Aufenthalt in Würzburg antreten wird, steht bislang noch nicht fest.
Die Humboldt-Forschungspreise - pro Jahr bis zu 100 - vergibt die Alexander-von-Humboldt-Stiftung eigenen Angaben zufolge an herausragende Wissenschaftler aller Fachgebiete aus dem Ausland, "deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden".
Criteria of this press release:
Biology, Information technology, Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
transregional, national
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German

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