idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
04/01/2008 10:45

OceanSensors08 in Warnemünde: Ostseeforscher laden zur intensiven Diskussion um die Zukunft der marinen Sensortechnik ein.

Dr. Barbara Hentzsch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

    Aus elf Nationen und drei Kontinenten stammen die rund 80 Teilnehmer des einwöchigen Workshops OceanSensors08 (31.3. - 4.4.2008). Und auch der berufliche Hintergrund der Gäste ist sehr divers. Meeresforscher, Sensor-Entwickler oder einfach nur Technologen, die die Zukunft der marinen Sensorik mitgestalten wollen: Sie alle eint das Interesse an einer Weiterentwicklung der in der Meeresforschung einsetzbaren Sensortechnik.

    Zum Hintergrund: In den letzten Jahren ist in verschiedenen nationalen und internationalen Programmen (z. B. GOOS, NEPTUNE, ORION, ESONET) damit begonnen worden, moderne ozeanographische Beobachtungssysteme zu entwickeln. Mit Verankerungen, profilierenden driftern, glidern, autonomen Unterwasserfahrzeugen oder kabelgebundenen Messstationen steht ein breites Spektrum an Technologien zur Verfügung, um in den Tiefen der Ozeane Messungen durchzuführen.

    Diesen vielfältigen Möglichkeiten steht jedoch nur eine begrenzte Anzahl von chemischen, biologischen, optischen und akustischen Sensoren gegenüber. Als Ursache für diese Limitierung haben die Organisatoren des workshops eine Reihe von erst unzureichend gelösten technischen Herausforderungen erkannt. Dazu gehören unter anderem die Verhinderung des Bewuchses der Sensoren (das so genannte Biofouling), eine ausreichende Datenübertragungs-Bandbreiten oder die Robustheit der Geräte gegenüber extremen atmosphärischen oder ozeanischen Bedingungen wie Wirbelstürmen oder Eis.

    Die Teilnehmer von OceanSensors08 wollen Lösungen für diese Herausforderungen erarbeiten. Die Ergebnisse, die im Internet veröffentlicht werden, sollen dazu beitragen, der marinen Sensorentwicklung zu neuem Schwung zu verhelfen. Angesichts so wichtiger Themen wie der Rolle der Ozeane im global warming, der Veränderung der marinen Ökosysteme oder den Auswirkungen von Umweltkatastrophen ist eine technologische Weiterentwicklung dringend erforderlich.

    Der workshop OceanSensors 08 wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF) und dem Natural Environment Research Council aus Großbritannien (NERC) gefördert.

    Kontakt:
    Dr. Barbara Hentzsch, Forschungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0381 -5197 102
    Dr. Ralf Prien, Sektion Meereschemie, Tel. 0381 5197 372

    Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
    Seestr. 15
    D-18119 Rostock


    More information:

    http://www.io-warnemuende.de/conferences/oceans08/ - mehr Infos zum Workshop


    Images

    Criteria of this press release:
    Biology, Chemistry, Electrical engineering, Energy, Environment / ecology, Geosciences, Mechanical engineering, Oceanology / climate
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications, Scientific conferences, Transfer of Science or Research
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).