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04/17/2008 15:59

Wissenstransfer Hochschulen - AGI bietet Plattform für den Erfahrungsaustausch

Anette Schober-Knitz Pressestelle
Hochschule Biberach

    Die Arbeitsgemeinschaft Industriebau engagiert sich seit 50 Jahren als Plattform für Erfahrungsaustausch und Weiterbildung. Seit 2001 gehören zu den Mitgliedern und somit zu dieser Plattform auch Universitäten und Fach-Hochschulen, etwa die Hochschule Biberach. Ihr Vertreter in dieser Arbeitsgemeinschaft ist Prof. Dr.-Ing. Helmut Ast (Studiengang Gebäudeklimatik). Anlässlich des 50. Bestehens der AGI - die Feierlichkeiten finden heute und morgen in den Räumlichkeiten der IHK Stuttgart statt - referiert Prof. Ast zum Thema "Wissenstransfer Hochschulen".

    Unter dem Titel "50 Jahre Bauherrenkompetenz im Industriebau - Experten bündeln ihr Wissen für die Zukunft" geht es darüber hinaus um die "Herausforderungen an Industriestandorte 2020", um die "Planung und Führung in internationalen Netzwerken mit Hilfe digitaler und virtueller Modelle" sowie "technische Ausrüstung in der Zukunftsfabrik: fraktal - digital - mobil". Auch Themen wie "Partnering" oder "Nachhaltiges Bauen" werden aufgegriffen.

    Seit 1958 fördert die AGI die Entwicklung wettbewerbsfähiger Standorte und wirtschaftlicher Industriegebäude von deutschen Wirtschaftsunternehmen in aller Welt; 300 aktive Experten aus mehr als 100 Mitgliedsfirmen gehören heute diesem Netzwerk an - einem anerkannten Fachforum zum Erfahrungsaustausch. Wissenstransfer ist die maßgebliche Aufgabe der AGI - auch zwischen Hochschulen und Unternehmen. Welche vielfältigen Synergien durch diesen Austausch entstehen, das stellt Prof. Dr.-Ing. Helmut Ast in seinem Vortrag am Freitag vor. Denn Universitäten - und seit geraumer Zeit auch die Fach-Hochschulen - "betreiben als eine Kernaufgabe Forschung und Entwicklung zukunftsweisender Themen und Fragestellungen", so Ast. Von diesen Erkenntnissen würden AGI-Mitglieder profitieren - sei es in Arbeitskreisen und Regionalkreisen oder durch Vorträge an Herbst- und Frühjahrstagungen. Oft sei die Industrie auch direkt als Partner in die Forschungsprojekte eingebunden und stelle Geld, Anwendungsprojekte und Erfahrung zur Verfügung, so der Professor für Integrale Planung und Facility Management an der Hochschule Biberach in seinem Vortrag.

    Der erfolgreiche Austausch zwischen Industrie und Hochschulen bestehe über die Studierenden, die in Praxissemesters oder durch Studien- oder Abschlussarbeiten in Kontakt zu den Unternehmen stünden; die Firmen böten interessante Aufgaben und Themen, die im Tagesgeschäft oftmals untergehen würden - die Studenten würden neue Ansätze einbringen und entsprechende Lösungen erarbeiten. Durch die Kombination von Erfahrung und neuen Ideen entstünden so oftmals exzellente Ergebnisse.

    Herausragende Arbeiten würde die AGI, so Ast, seit 2003 mit dem AGI-Preis auszeichnen; erste Preise erhielten bisher:
    o Armin Furkert (Hochschule Biberach): Untersuchung und Verbesserung der thermischen Behaglichkeit in einer Fertigungshalle (2003)

    o Melanie Muthers, Melanie Haverkamp, Bärbel Lange und Carmen Keuter (Hochschule Münster): Umbau und Umnutzung bestehender Industriewerke am Beispiel der Phoenix-Werke in Hamburg-Harburg (2004)

    o Jörg Brauchle, Valentin Hönle und Florian Kübler (Universität Stuttgart): Bosch Gasoline-Systems 21 (2005)

    o Markus Faigl (Hochschule Biberach): Energieeffizienz im Hochbau (2006)

    o Alexius Bletsas (Universität Stuttgart): Statische Untersuchungen einer bestehenden Shed-Dachkonstruktion zur Bewertung der Tragsicherheit (2007)


    More information:

    http://www.hochschule-biberach.de
    http://www.agi-online.de


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    Criteria of this press release:
    Construction / architecture
    transregional, national
    Transfer of Science or Research
    German


     

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