Schleswig-Holstein plant die Einrichtung eines neuen Forschungsinstituts für baltische und skandinavische Archäologie. Langfristiges Ziel des Landes sei es, das Forschungsinstitut für baltische und skandinavische Archäologie in der Leibniz-Gemeinschaft zu verankern, sagte Schleswig-Holsteins Wissenschaftsstaatssekretär Jost de Jager bei einer Tagung in Schloß Gottorf.
Das Land Schleswig-Holstein plant, ein neues Forschungsinstitut für baltische und skandinavische Archäologie einzurichten. Das kündigte Wissenschaftsstaatssekretär Jost de Jager am 17. April am Rande einer Sitzung des Verwaltungsausschusses der Leibniz-Gemeinschaft im archäologischen Landesmuseum Schloß Gottorf an. Basis des neuen Instituts soll die bestehende Forschung des archäologischen Landesmuseums sein. Langfristiges Ziel des Landes Schleswig-Holstein sei es, das Forschungsinstitut für baltische und skandinavische Archäologie in der Leibniz-Gemeinschaft zu verankern, sagte de Jager.
"Das ist ein Glückstag für das Museum, aber auch für die Leibniz-Gemeinschaft", sagte Prof. Dr. Ernst Th. Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Bereits jetzt schon sei die Leibniz-Gemeinschaft für Schleswig-Holstein die bedeutendste Forschungs-organisation. Die Wissenschaft des archäologischen Landesmuseums passe überdies hervorragend zur Leibniz-Gemeinschaft, in der schon jetzt alle großen Forschungsmuseen Deutschlands organisiert seien.
Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim, Stiftungsvorstand und Direktor des archäologischen Landesmuseums, kommentierte die Ankündigung de Jagers, das Institut im Sommer zu gründen, so: "Wir arbeiten seit längerem auf dieses Ziel hin und freuen uns sehr über das Vorhaben des Wissenschaftsministeriums." Bei den Forschungsarbeiten werde man sich am bestehenden Programm mit seinem Fokus auf den Ostseeanrainerstaaten orientieren.
Weitere Informationen zum archäologischen Landesmuseum Schloß Gottorf unter http://www.schloss-gottorf.de
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Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 82 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Wissenschaft sowie sechs assoziierte Mitglieder. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung großen Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Institute beschäftigen rund 13.700 Mitarbeiter, ihr Gesamtetat beträgt etwa 1,1 Milliarden Euro. Sie werden gemeinsam von Bund und Ländern finanziert.
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Criteria of this press release:
History / archaeology
transregional, national
Organisational matters, Science policy
German

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