Den eindringlichen und von Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl unterstützten Appell, sich als Sponsor an der 2. KinderUniversität Bayreuth zu beteiligen, hat Vizepräsident Professor Dr. Franz Bosbach an die heimische Wirtschaftgerichtet. Nachwuchspflege für gut ausgebildete Fachkräfte beginne mit der Schule und nicht erst mit dem Examen, sagte Bosbach und hier sei auch die Wirtschaft in der Pflicht.
Bayreuth (UBT). Den eindringlichen und von Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl unterstützten Appell, sich als Sponsor an der 2. KinderUniversität Bayreuth zu beteiligen, hat Vizepräsident Professor Dr. Franz Bosbach an die heimische Wirtschaftgerichtet.
Man müsse realisieren, dass angesichts des erkennbaren Mangels an Fachkräften die Pflege dieses Nachwuchsbereichs bereits in der Schule beginne und nicht erst mit einem akademischen Abschluss. "Ingenieure kommen nicht nach Oberfranken, weil hier eine Stelle frei ist, sondern das ganze Umfeld muss stimmen und damit auch die Möglichkeiten, Kinder etwa durch die KinderUniversität zum Lernen zu motivieren und für die unterschiedlichsten Wissenschaften zu interessieren", betonte Bosbach.
Der Bayreuther Vizepräsident, der bereits im vergangenen Jahr die erste, sehr erfolgreiche Bayreuther KinderUniversität verantwortlich geleitet hatte, machte bei der Pressekonferenz darauf aufmerksam, dass zum derzeitigen Zeitpunkt die Finanzierung des zweiten Durchgangs der KinderUniversität Bayreuth noch nicht gesichert sei. Dieses sei um so bedauerlicher, als die erste Bayreuther KinderUniversität ein großer Erfolg gewesen sei. Man müsse auch bedenken, dass die Begeisterung nicht nur bei den jungen Leuten der Bayreuther Schulen geweckt worden sei, sondern in die gesamt e oberfränkische Region gestrahlt habe. Auch jetzt hätten sich allein zu einem vorgesehenen Vortrag bereits 250 Schülerinnen und Schüler aus Kulmbach angesagt. "Die KinderUniversität hat also Breitenwirkung", bekräftigte Professor Bosbach.
Die zweite KinderUniversität Bayreuth soll ab dem 28. Mai mit sechs aufeinanderfolgenden Mittwochsterminen im Audimax der Universität beginnen und sich thematisch mit dem Thema "Wasser" beschäftigen.
Warum können wir unser Leitungswasser trinken? Warum können Bakterien in Wasser so gut oder böse sein? Warum können in der Wüste auch Tomaten, Orangen und Zucchini wachsen? Warum ist Wasser nicht nur Wasser und warum interessieren sich Dichter dafür? Warum braucht die Wirtschaft Wasser? Warum dampft die Dampfmaschine und warum hat der Elefant so große Ohren? - das sind die "Warum"-Fragen, die Wissenschaftler der Universität Bayreuth kindgerecht für Schülerinnen und Schüler 3.-6. Klassen aller Schularten beantworten werden.
Neu ist, dass die Begleitpersonen im Theaterraum des Audimaxkomplexes parallel zu jeden Termin eine Erläuterung Bayreuther Forschungsbereiche erhalten und dabei die Vielfalt der in Schwerpunkten konzentrierten Bayreuther Forschung verdeutlicht werden soll. Dazu wird es weiter kurze Führungen durch die Universitätsbibliothek und durch den Ökologisch-Botanischen Garten geben. Auch die Mensa ist auf die Begleitpersonen eingestellt.
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