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05/02/2008 11:08

Israelische Gastprofessorin für Genderforschung und Medizinrecht an der UMG spricht über die ethischen Aspekte des Klonens und der genetischen Verbesserung beim Menschen

Stefan Weller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität

    Dr. Carmel Shalev hält Öffentliche Antrittsvorlesung im Seminarraum der Abt. Ethik und Geschichte der Medizin am Dienstag, 6. Mai 2008, um 19:15 Uhr.

    Die israelische Juristin und Medizinethikerin Dr. Carmel Shalev lehrt im Sommersemester 2008 an der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen. Ihre Gastprofessur wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Maria-Goeppert-Mayer-Programms für internationale Frauen- und Genderforschung gefördert. In ihrer Antrittsvorlesung spricht Dr. Shalev über "Human Being, Nature and Dignity". Sie wird daran die ethischen Aspekte des reproduktiven Klonens und des genetischen Enhancements diskutieren. Die Veranstaltung am Dienstag, dem 6. Mai 2008, findet im Seminarraum der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin, Humboldtallee 36, statt und beginnt um 19:15 Uhr. Der Vorlesung ist öffentlich und wird in englischer Sprache gehalten.

    (umg) Die israelische Juristin und Medizinethikerin Dr. Carmel Shalev lehrt im Sommersemester 2008 an der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen. Ihre Gastprofessur wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Maria-Goeppert-Mayer-Programms für internationale Frauen- und Genderforschung gefördert. In ihrer Antrittsvorlesung spricht Dr. Shalev über "Human Being, Nature and Dignity". Sie wird daran die ethischen Aspekte des reproduktiven Klonens und des genetischen Enhancements diskutieren. Die Veranstaltung am Dienstag, dem 6. Mai 2008, findet im Seminarraum der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin, Humboldtallee 36, statt und beginnt um 19:15 Uhr. Der Vorlesung ist öffentlich und wird in englischer Sprache gehalten.

    Öffentliche Antrittsvorlesung
    "Human Being, Nature and Dignity"
    Gastprofessorin Dr. Carmel Shalev
    am Dienstag, 6. Mai 2008, um 19:15 Uhr
    Seminarraum der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin
    Humboldtallee 36, 37073 Göttingen

    Während ihres Gastaufenthaltes in der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin bietet Dr. Carmel Shalev zwei Seminare für Studierende der Humanmedizin, aber auch interdisziplinär für Studierende anderer Fachrichtungen an. In dem Seminar "GEN-TECH' WOMEN - Cross-cultural, legal and ethical perspectives" erläutert Dr. Shalev die ethischen, rechtlichen und kulturellen Aspekte der modernen Reproduktionsmedizin. Ein weiteres Seminar zum Thema "The right to health in the international human rights regime - an Overview" befasst sich mit globalen Fragen zur medizinischer Versorgung unter der Perspektive von Menschenrechten und Gerechtigkeitserwägungen. Für Studierende der Humanmedizin sind diese Angebote Wahlpflichtveranstaltungen. Eine weitere Übung zum Thema "The history of medical ethics and law - an introduction (Modul GTE I) ist als Pflichtveranstaltung für Studierende der Humanmedizin ausgewiesen.

    Dr. Carmel Shalev studierte Rechtswissenschaft an der Hebräischen Universität in Jerusalem und an der Yale University in New Haven (Connecticut/USA). Ihre Studien schloss sie mit dem Master of Law (LL.M.) und der Promotion ab. Sie unterrichtet Medizinrecht an den Universitäten in Tel Aviv und Jerusalem. Dr. Shalev war Direktorin der Abteilung für Medizinrecht und Ethik am Gertner Institute for Health Policy Research am Sheeba Klinikum bei Tel Aviv. Die Wissenschaftlerin ist in verschiedenen Gremien aktiv, unter anderem zwischen 1994 und 2000 in dem United Nations Committee on the Elimination of Discrimination Against Women (CEDAW) und in der Ethikkomission des National Transplantation Centre in Israel. Zuletzt gehörte sie einem Expertengremium an, das über das "Dying Patients Law" 2005 in Israel beriet. Ihre Interessenschwerpunkte sind unter anderem Medizinrecht, Bioethik und feministische Rechtstheorie.

    Maria-Goeppert-Mayer-Programm: Das Förderprogramm des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums ist nach der aus Göttingen stammenden Physik-Nobelpreisträgerin Maria Goeppert Mayer (1906 bis 1972) benannt. Sie studierte an der Georg- August-Universität Mathematik und Physik und promovierte bei Max Born. Anfang der dreißiger Jahre siedelte sie mit ihrem Mann, dem Chemiker Joe Mayer, in die USA über. 1963 wurde ihr der Nobelpreis für ihre herausragende Arbeit in der theoretischen Physik verliehen. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit unterstützte Maria Goeppert Mayer jüdische Kolleginnen und Kollegen, die in die USA emigrierten. Sie setzte sich für eine friedliche Nutzung der Kernenergie ein und ermutigte junge Frauen, sich den Naturwissenschaften zuzuwenden.

    WEITERE INFORMATIONEN:
    Univeristätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
    Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin
    Dr. Carmel Shalev
    Humboldtallee 36, 37073 Göttingen
    Telefon 0551 / 39-9316 oder -9006
    cshalev@012.net.il

    Koordinationsstelle Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen,
    Baurat-Gerber-Str. 4/6, 37073 Göttingen, Telefon 0551/399457, hhauens@uni-goettingen.de, www. geschlechterforschung.uni-goettingen.de


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    Dr. Carmel Shalev
    Dr. Carmel Shalev
    Source: Foto: privat


    Criteria of this press release:
    Law, Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Philosophy / ethics, Politics, Religion, Social studies
    regional
    Personnel announcements, Transfer of Science or Research
    German


     

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