idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
05/21/2008 10:53

Physik am Nullpunkt der Temperatur - Warum Physiker die Kälte mögen!

Dr. Stefanie Beier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz Universität Hannover

    Was ist Temperatur? Was verbindet tiefe Temperaturen mit der Quantentheorie? Warum schätzen Physiker die Kälte so sehr?

    Juniorprof. Jan Arlt vom Institut für Quantenoptik erläutert am Sonnabend, 24. Mai 2008, 11 Uhr, im Großen Physiksaal (E214) der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, die Physik tiefer Temperaturen und berichtet über aktuelle Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der kalten Quantengase. Weitere Informationen unter: www.physik.uni-hannover.de.

    Tiefe Temperaturen sind in vielen Bereichen der experimentellen Physik von großer Bedeutung. Sie ermöglichen einen Zugang zu Quantenphänomenen, die bei Raumtemperatur kaum zu beobachten sind. Heutzutage bilden tiefe Temperaturen die Grundlage für fast alle Bereiche der Festköperphysik, der Atomphysik und der Kernphysik.
    Die Vorlesung wird diesen Weg anhand einiger Experimente nachzeichnen und demonstrieren, wie entscheidende Phänomene unter entsprechenden Bedingungen mit einfachsten Mitteln beobachtet werden können. Im Verlauf der Vorlesung sinkt die Temperatur dabei bis nahe an den absoluten Nullpunkt, minus 273 Grad Celsius. Am Ende wird die Herstellung des dann wahrscheinlich kältesten Punkts der Erde gezeigt!

    Juniorprofessor Arlt leitet die Arbeitsgruppe Ultrakalte Quantengase am Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität Hannover. Zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern untersucht und nutzt er das Verhalten quantenmechanischer Teilchen nahe des Nullpunkts der Temperatur.

    Hinweis an die Redaktion:
    Für nähere Informationen steht Ihnen Juniorprofessor Jan Arlt, Institut für Quantenoptik, Leibniz Universität Hannover unter Telefon +49 511 762-2238 oder per e-Mail: arlt@iqo.uni-hannover.de gern zur Verfügung.


    Images

    Criteria of this press release:
    Mathematics, Physics / astronomy
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).