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06/09/2008 14:15

Studie bescheinigt Hochschulen verantwortungsvollen Umgang mit den Einnahmen aus Studienbeiträgen

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Stifterverband und Studentenwerk legen Bericht zu ersten drei Semestern vor

    Einen verantwortungsvollen Umgang mit den Einnahmen aus Studienbeiträgen bescheinigen der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Deutsche Studentenwerk den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. In ihrer 127-seitigen Studie, die heute in Düsseldorf vorgestellt wurde, haben Stifterverband und Studentenwerk im Auftrag des Innovationsministeriums die ersten drei Semester untersucht, in denen die NRW-Hochschulen Studienbeiträge erheben konnten.

    Im Studienjahr 2007 haben die NRW-Hochschulen durch die Studienbeiträge zusätzliche Einnahmen in Höhe von rund 250 Millionen Euro erzielt, die für die Verbesserung der Qualität von Lehre und Studium zur Verfügung standen. Die Studie arbeitet heraus, wie die Gelder innerhalb der Hochschulen eingesetzt wurden, wie die Studierenden an der Entscheidungsfindung beteiligt wurden und wie zufrieden die Studierenden mit der Vergabe der Gelder sind. Der Bericht beruht auf einer flächendeckenden Befragung aller Hochschulen durch die HIS GmbH (Hannover) und einer Begehung an fünf ausgewählten Hochschulen.

    Die Autoren geben den Hochschulen Anregungen für zeitnähere und zielgenauere Verwendung, transparentere Dokumentation und höhere Beteiligung der Studierenden bei der Vergabe der Gelder. Auf eine missbräuchliche Verwendung von Studienbeiträgen stießen die Gutachter in keinem einzigen Fall. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart wertete das Ergebnis als Kompliment wie auch als Auftrag an die NRW-Hochschulen: "Ich freue ich mich über das zufriedenstellende Zeugnis, das die Studie unseren Hochschulen ausstellt. So ein System muss sich natürlich erst einspielen, aber dass eine erste Evaluation so früh vorliegt, ist gut, damit Fehlentwicklungen sich gar nicht erst einschleifen und die Hochschulen voneinander lernen können."

    Die komplette Studie inklusive aller Statistiken und Grafiken finden Sie im Internet unter www.innovation.nrw.de in der Rubrik "Top-Themen".


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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