Deutsche Akademie der Technikwissenschaften berät die Politik zu Technikthemen
Professor Dr. Peter Weingart von der Fakultät für Soziologie sowie dem Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) der Universität Bielefeld ist auf der Jahreshauptversammlung der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) Ende April zum Mitglied der Akademie gewählt worden.
Seit Anfang des Jahres firmiert acatech als Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Damit haben die Technikwissenschaften in Deutschland eine Interessenvertretung in Form einer nationalen Akademie, wie sie in den meisten Industrienationen bereits verwirklicht worden ist. Acatech - gegründet 2002 als gemeinnütziger Verein zu Interessenvertretung der Technikwissenschaften - will sich auch in der neuen Funktion dafür einsetzen, dass technologische und technologiepolitische Themen in Deutschland ausgewogen und auf wissenschaftlicher Grundlage diskutiert und bewertet werden können. Ziel der 260 wissenschaftlichen Mitglieder ist es, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit kompetenten und unabhängigen Empfehlungen und Einschätzungen zur Seite zu stehen. Die Akademie erarbeitet bereits ein Konzept für die Bundesregierung zur Innovations- und Technologieberatung. Es soll im Herbst vorliegen.
Peter Weingart ist seit 1973 Professor an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld. Von 1989 bis 1994 war er Geschäftsführender Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Forschung und ist derzeit Geschäftsführender Leiter des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und veröffentlichte zahlreiche Untersuchungen zu wissenschaftssoziologischen Themen.
Das Foto ist abrufbar unter: www.uni-bielefeld.de | Aktuelles | Aktuelle Pressemitteilungen | Pressemitteilung Nr. 100/2008
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
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German

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