Vor 50 Jahren trat in der Bundesrepublik Deutschland das erste Gleichberechtigungsgesetz in Kraft (1. Juli 1958). 50 Jahre, in denen Frauen Schritt für Schritt in Ausbildung und Beruf zu Männern aufgeschlossen haben. Auch an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFH NW): 30 Prozent aller Professuren sind heute durch Frauen besetzt. Damit ist der Anteil an Professorinnen fast doppelt so hoch wie bei anderen Hochschulen in NRW und rund 10 Prozent höher als noch vor fünf Jahren.
Hochschulentwicklung erfolgt an der KFH NW unter Beachtung von Kriterien des Gender Mainstreaming, also durch eine durchgängige Gleichstellungsorientierung. Diese gelten nicht nur in der Personalpolitik - vor allem bei Berufungen, sondern auch für Studieninhalte. Ein Blick in die Modulhandbücher der Fachbereiche zeigt, dass Genderkompetenz besonders in den Studiengängen Soziale Arbeit und Religionspädagogik einen Teil der zu erwerbenden Kompetenzen ausmacht.
Der Frauenanteil bei den hauptamtlich Lehrenden insgesamt liegt an der KFH NW bei 35,6 Prozent. Von den 239 erteilten Lehraufträgen im vergangenen Jahr gingen 56,5 Prozent an Frauen, auf die nebenberuflich tätigen Lehrbeauftragten Frauen entfielen 66 Prozent.
Bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses strebt die KFH NW weiterhin eine gezielte Frauenförderung an. Zum Beispiel dadurch, dass Frauen stärker bei der Vergabe von Stipendien berücksichtigt und in ihren Promotionsvorhaben unterstützt werden sollen oder dadurch, dass Qualifikations- und andere wissenschaftliche Stellen häufiger mit Frauen besetzt werden sollen.
Im Senat der KFH NW wird jährlich die Realisierung der Zielvereinbarungen zur Gleichstellungsaufgabe reflektiert. Jetzt wurde angesichts erledigter Aufgaben und neuer Herausforderungen eine Fortschreibung der Zielvereinbarungen verabschiedet.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Barbara Krause, b.krause@kfhnw.de, Tel. 0241/60003-24
Redaktion: Julia Harzendorf, j.harzendorf@kfhnw.de, Tel. 0221/7757-508
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Organisational matters
German

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