Rohde & Schwarz, ein weltweit führendes Unternehmen der Mess-, Informations- und Kommunikationstechnik, veranstaltet seit 2005 in Zusammenarbeit mit dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE) bundesweit einen studentischen Fallstudienwettbewerb, in dem die Teams aus drei bis fünf Studierenden über aktuelle Aufgabenstellungen der Kommunikation-, Hochfrequenz- und Messtechnik einen Sieger ermitteln.
Bei der diesjährigen Endrunde in der Hochfrequenztechnik konnten vier Nachrichtentechnikstudenten der Hochschule Karlsruhe einen ausgezeichneten 2. Platz erzielen.
Über 40 Teams und damit mehr als 200 Studierende aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Singapur hatten sich an diesem Wettbewerb beteiligt. In Vorausscheidungen waren vierzehn Regionalsieger ermittelt worden, die am 26. und 27. Juni 2008 am Firmensitz des Unternehmens in München den Gesamtsieger ermittelten.
Die Hochschule Karlsruhe stellte mit den Studierenden der Nachrichtentechnik Andreas Bernitzke, Felix Häfner, Patric Mrawek und Stefan Schneider das Team "120pi. Wir wissen, warum". Mit diesem Namen beziehen sich die Studierenden auf den Freiraumwellenwiderstand, eine für die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in Luft charakteristische Größe. Nachdem sie am 19. Mai 2008 den Regionalwettbewerb gegen das Team der Universität Karlsruhe gewonnen hatten, mussten sich die vier Studenten nun auf Bundesebene mit 60 Kommilitonen der Technischen Universitäten Berlin, Darmstadt, Dresden, Hamburg-Harburg, der RWTH Aachen, der Universitäten Bremen, Dortmund, Kaiserslautern, Stuttgart und Ulm, der Hochschulen aus Rosenheim und Regensburg sowie - ein Novum im Wettbewerb - der National University of Singapore messen.
Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto: "Go wireless! Testing for future communication standards". Dabei mussten die Teilnehmer Aufgaben aus der Hochfrequenztechnik und Signalverarbeitung lösen, wie sie beim Entwurf von Mobilfunksystemen der nächsten Generation anfallen. Im Finale musste beispielsweise ein Duplexfilter auf Datenhaltigkeit geprüft werden, eine Schaltung zur Anpassung einer Antenne an einen Empfänger entwickelt, ein geregelter Oszillator entworfen und die Matrizen zur Kombination der Signale mehrerer Antennen in einem Mobilfunksystem des UMTS-Nachfolgestandards LTE berechnet werden.
In Ausscheidungsrunden wurden zunächst die vier besten Teams ermittelt, die dann den Sieger unter sich ausmachten. Mit einer fachlich guten Lösung und einer überzeugenden Präsentation qualifizierten sich die Studenten der Hochschule Karlsruhe neben den Teams der TU Hamburg-Harburg und der Universität Ulm sowie der Hochschule Rosenheim für das Finale. Nach der Abschlusspräsentation im großen Plenum wurde von der Jury schließlich das Team der TU Hamburg-Harburg zum Sieger gekürt. Das Team der Hochschule Karlsruhe belegte einen hervorragenden zweiten Platz mit einem Abstand von lediglich drei (bei insgesamt hundert) Punkten zum Sieger.
Im Vorjahr hatte erstmals ein Team der Hochschule Karlsruhe an diesem Wettbewerb teilgenommen und kam unter die letzten vier. Nur der Hochschule Karlsruhe ist es damit gelungen, zwei Jahre in Folge derart gute Platzierungen zu erzielen.
Prof. Dr. Franz Quint aus der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik, der zusammen mit seinen Kollegen Prof. Dr. Manfred Litzenburger und Prof. Dr. Hans A. Sapotta das Team betreute, freut sich über die gute Leistung seiner Schützlinge: "Dieser Erfolg unserer Studierenden ist für uns ein weiterer Beleg für unsere qualitativ hochwertige Hochschulausbildung. Mit dieser bestehen sie nicht nur erfolgreich in Wettbewerben, sondern sind auch für das vor ihnen stehende Berufsleben bestens gerüstet."
http://www.hs-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1074486/index.html
Das Team der Hochschule Karlsruhe bei der Endrunde des Fallstudienwettbewerbs (v. l. n. r.): Stefan ...
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Das Team der Hochschule Karlsruhe bei der Endrunde des Fallstudienwettbewerbs (v. l. n. r.): Stefan ...
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