In einem im europäischen Vergleich einzigartigen Verfahren müssen sich alle 82 Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft mindestens alle sieben Jahre einer Evaluierung durch externe, unabhängige Gutachter unterziehen. Im Dezember 2007 hatte das IAMO seine zweite Evaluierung. Der Senat der Leibniz-Gesellschaft hat nun in seiner Stellungnahme vom 9. Juli 2008 die weitere uneingeschränkte Förderung des IAMO durch den Bund und die Länder empfohlen.
Die Qualität der wissenschaftlichen Leistungen des IAMO zur Entwicklung der Agrar- und Ernährungswirtschaft und der ländlichen Räume in Mittel- und Osteuropa sowie in den asiatischen Transformationsländern, allen voran China, werden in Einzelfällen als exzellent, überwiegend als sehr gut und ansonsten als gut beurteilt. Der Senat spricht in seiner Stellungnahme wörtlich von einer "äußerst positiven" Entwicklung des IAMO seit der vergangenen Evaluierung im Jahr 2000. Dies bezieht sich insbesondere auf die signifikant gesteigerte Einwerbung begutachteter Forschungsdrittmittel und internationaler Publikationen. "Die Forschungs- und Transferleistungen sind ein großer Gewinn für die nationale und internationale - vor allem für die mittel- und osteuropäische - Wissenschaftsgemeinschaft sowie für Adressatenkreise in Agrarpolitik und Agrarwirtschaft", so weiterführend der Senat in seiner Stellungnahme. Die Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Wissenschaftler aus den Transformationsländern "kann in dieser konzentrierten und qualifizierten Form nur vom IAMO angeboten werden." Hinzu kommt dem Senat folgend eine vorbildlich organisierte Nachwuchsförderung. Durch diese Leistungen sei es dem IAMO gelungen, sich in Europa als führendes agrarökonomisches Forschungsinstitut zu Transformationsländern zu etablieren. Der Auffassung des Senats folgend "erfüllt das Institut ohne Einschränkungen die Anforderungen, die an Einrichtungen von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse zu stellen sind. Dem IAMO kommt in der nationalen Agrarforschung eine strukturbildende Funktion zu; es ist ein zentraler Ansprechpartner sowohl für die agrarökonomische Fachwissenschaft als auch für vielfältige außerwissenschaftliche Adressatenkreise." Damit trägt das IAMO auch zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt bei. Die Stellungnahme des Senats zum IAMO finden Sie auch im Internet.
< http://www.leibniz-gemeinschaft.de/?nid=ssn&nidap= >
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Organisational matters, Science policy
German

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