idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
07/11/2008 12:53

"Erhaltung und Nutzung von Fort IV in Köln" - Diplomandinnen und Diplomanden der FH Köln zeigen ihre Entwürfe

Petra Schmidt-Bentum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Köln

    Die Stadt Köln zählte im 19. Jh. zu den größten Festungsstädten Europas. Anlässlich der Präsentation von Entwürfen zur "Erhaltung und Nutzung von Fort IV in Köln", die Diplomandinnen und Diplomanden der Fachhochschule Köln in ihren Abschlussarbeiten ausgearbeitet haben, lädt das Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege gemeinsam mit dem Kölner Kulturdezernenten und der Stadtkonservatorin am Dienstag, 15. Juli 2008 um 15.30 Uhr zum Presserundgang und Pressegespräch ein.

    Die Stadt Köln wird in der Regel mit bedeutender römischer und mittelalterlicher Geschichte verbunden. Die Wenigsten wissen, dass sie im 19. Jahrhundert zu den größten Festungsstädten in Europa zählte. Zuletzt umgab ein etwa 42 Kilometer langer Ring aus Forts und Zwischenwerken die Stadt auf beiden Seiten des Rheins. Zahlreiche Festungswerke blieben erhalten und stehen als bedeutende Zeugnisse der jüngeren Stadtgeschichte unter Denkmalschutz. In enger Abstimmung mit dem Amt des Stadtkonservators und dem Römisch-Germanischen Museum wird zurzeit der äußere Festungsgürtel der Stadt Köln in einem Forschungsprojekt des Instituts für Baugeschichte und Denkmalpflege der Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln systematisch erfasst und dokumentiert. Wie die Forts denkmalverträglich aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und wirtschaftlich genutzt werden können, das haben 19 Architekturstudentinnen und -studenten der Fachhochschule Köln am Beispiel von Fort IV in Köln-Bocklemünd in ihren Diplomarbeiten aufgezeigt.

    Im Rahmen eines Presse-Rundgangs mit anschließendem Pressegespräch möchten Prof. Dr. Norbert Schöndeling und Prof. Dr. Michael Werling vom Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege der Fachhochschule Köln gemeinsam mit dem Kulturdezernenten der Stadt Köln, Prof. Georg Quander, und Stadtkonservatorin Dr. Renate Kaymer sowie den Diplomandinnen und Diplomanden die Diplomarbeiten am Dienstag, den 15. Juli 2008 um 15.30 Uhr, im Foyer der Fakultät für Architektur vorstellen (Ingenieurwissenschaftliches Zentrum der Fachhochschule Köln, Reitweg 1, 50679 Köln-Deutz). Die ausgestellten Zeichnungen, Modelle und virtuellen 3D-Simulationen zeigen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für das Fort: vom Sport- und Wellnesshotel, über Gründerzentren bis hin zum Sportinternat und Kunstzentrum.

    Die Ausstellung der Diplomarbeiten kann noch bis zum 25. Juli 2008 im Foyer der Architekturfakultät der Fachhochschule Köln besucht werden (Reitweg 1, 50679 Köln-Deutz, von montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr). Am Dienstag, dem 22. Juli 2008, stehen Mitarbeiter des Instituts für Baugeschichte und Denkmalpflege in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr zur Erläuterung der Arbeiten zur Verfügung.

    Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 16.500 Studierende werden von rund 400 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Die zehn Fakultäten bieten mehr als 60 Studiengänge an - jeweils etwa die Hälfte aus den Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Die Fachhochschule Köln ist eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und dem Internationalen Standard ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung. Das Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege an der Fakultät für Architektur bearbeitet seit mehr als 20 Jahren im Rahmen der Drittmittelforschung Projekte aus den Bereichen Baugeschichte und Denkmalpflege und unterstützt damit vorwiegend die Denkmalbehörden der Städte und Gemeinden sowie des Landes. Das Aufgabenspektrum reicht von der computerunterstützten Gebäudevermessung bis hin zu Gutachten für die erhaltende Stadt- und Dorferneuerung. Alle Forschungsaktivitäten des Institutes sind eng verzahnt mit der Lehre.

    Weitere Informationen
    Fachhochschule Köln, Fakultät für Architektur
    Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege
    Prof. Dr.-Ing. Norbert Schöndeling
    Tel.: 0221/8275-2856; Fax: 0221/8275-2873
    E-Mail: n.schoendeling@ar.fh-koeln.de
    www.f05.fh-koeln.de


    More information:

    http://www.f05.fh-koeln.de


    Images

    Criteria of this press release:
    Construction / architecture, History / archaeology, Social studies
    regional
    Studies and teaching, Transfer of Science or Research
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).