Die neueste Ausgabe des Stifterverband-Podcasts beschäftigt sich mit der Frage, wie Bachelor-Absolventen in Unternehmen ankommen und welche Erfahrungen sie machen. Personalvorstände berichten über ihre "Bachelor-Politik" und ihre Vorstellungen vom gut ausgebildeten Bachelor.
Hohe Abbrecherquoten, schlechte Betreuungsverhältnisse, unsichere Arbeitsmarktaussichten: Der Bachelor ist unter Beschuss geraten. Zugleich beklagen die Unternehmen einen alarmierenden Engpass an Absolventen, gerade aus den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Sie fordern schlankere Studiengänge und bessere Vermittlung von Schlüsselqualifikationen.
Aber ist der Bachelor wirklich so schlecht wie sein Ruf? Welche Erfahrungen machen Unternehmen mit den Hochschulabsolventen neuen Typs? Und wie kommen die Bachelor im Job an? Diesen Fragen widmet sich die neue Ausgabe des Stifterverband-Podcasts.
Über den Bedarf an Bachelor und ihre Zusammenarbeit mit Hochschulen sprechen Stefan Kraft, Leiter Konzern-Personal-Entwicklung der Continental AG, und Rainer Ludwig, Mitglied der Geschäftsführung der Ford-Werke. Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG, sieht bei den Bachelor Licht und Schatten. "Viele haben die geistige Landkarte des Stoffes nicht gesehen", kritisiert Sattelberger, der auch dem BDA/BDI/HRK-Arbeitskreis Hochschule vorsitzt. Insbesondere bei ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen sei in vorhandene Strukturen bei verkürzten Studienzeiten noch mehr Stoff hineingepresst worden. Lernen sei eben mehr "als das Auffüllen eines Trichters", so Sattelberger. Wesentlich besser sähe es im Bereich der Dualen Studiengänge aus, denn hier könnten die Unternehmen die Ausbildung mitgestalten.
Über ihre positiven Erfahrungen im Berufsleben bei der Deutschen Bahn AG berichten die Bachelor-Absolventen Karoline Ertsey und Philipp Schuchall. Doch der Bachelor soll für sie noch nicht das Ende ihrer akademischen Karriere sein: beide wollen noch einen berufsbegleitenden Master-Abschluss nachschieben.
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